08 June 2026, 14:23

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule für die Region

Arnsberg und Meschede bündeln ihre Kräfte für eine neue kommunale Jugendkunstschule

Die Städte Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer neuen interkommunalen Jugendkunstschule. Das Projekt soll das kulturelle Bildungsangebot für junge Menschen in der gesamten Region erweitern. Die Finanzierung und lokale Unterstützung sind bereits gesichert, sodass die Initiative bald starten kann.

Die Jugendkunstschule wird als Netzwerk lokaler Künstler aus Arnsberg, Meschede, Sundern und Umgebung organisiert. Statt an einem zentralen Standort wird sie dezentrale Kulturangebote schaffen und so den Zugang zu künstlerischer Bildung erleichtern. Unterstützt wird das Vorhaben vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, zusätzlich gefördert durch den Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V. Beide Städte tragen jeweils etwa ein Drittel der Gesamtkosten selbst.

Die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V. aus Schmallenberg begleitet die Gründungsphase. Ihr Kunstmobil KUMO wird durch die Region touren, um Ideen und Anregungen für die zukünftigen Programme der Schule zu sammeln. Die lokale Koordination übernehmen Kirsten Minkel (Arnsberg) und Anne Wiegel (Meschede), die gemeinsam einen übergreifenden Bildungsplan für kulturelle Bildung entwickeln.

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Eine zentrale Rolle spielt Beate Herrmann: Sie besucht Künstler und Kultureinrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern, um Kontakte zu knüpfen und die Beteiligung am Projekt zu fördern. Ziel ist es, ein starkes Netzwerk kreativer Fachleute aufzubauen, die das Angebot der Jugendkunstschule bereichern.

Die neue Jugendkunstschule wird strukturierte, aber flexible kulturelle Bildungsangebote in mehreren Städten anbieten. Mit gesicherter Finanzierung und engagierten Künstlern vor Ort stehen die ersten Programme kurz vor dem Start. Junge Menschen in der Region erhalten so bald mehr Möglichkeiten, sich in ihren eigenen Gemeinden künstlerisch zu entfalten.

Quelle