AfD in NRW feiert Kommunalwahl-Ergebnisse – doch Stichwahlen bleiben ohne Erfolg
Albin ReisingAfD in NRW feiert Kommunalwahl-Ergebnisse – doch Stichwahlen bleiben ohne Erfolg
AfD in NRW feiert Kommunalwahl-Ergebnisse als Erfolg – trotz ausbleibender Stichwahl-Siege
Die AfD in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat ihre jüngsten Kommunalwahl-Ergebnisse trotz ausbleibender Erfolge in den Stichwahlen als Sieg verbucht. Landesvorsitzender Martin Vincentz lobte das Abschneiden der Partei, das jedoch hinter ihren bundesweiten Umfragewerten zurückblieb. Der Politologe Christoph Ullrich hingegen bezeichnete den Einfluss der AfD in NRW als begrenzt und nannte sie einen „Papiertiger“.
Bei den Kommunalwahlen in NRW verdreifachte die AfD zwar ihren Stimmenanteil im Vergleich zu früheren lokalen Wahlen. Dennoch lag das landesweite Ergebnis von 14,5 Prozent unter dem aktuellen Bundestrend und dem Ergebnis der Bundestagswahl im Februar.
In den Stichwahlen unterlagen sämtliche vier AfD-Kandidaten. Zudem ging die Zahl der tatsächlich für die Partei abgegebenen Stimmen zwischen dem ersten Wahlgang und den Stichwahlen zurück. Trotz vereinzelter Medienpräsenz spielte die AfD im lokalen Wahlkampf keine zentrale Rolle.
Interne Konflikte erschweren Vincentz’ Position zusätzlich. Berichten zufolge sorgen rechtsextreme Flügel innerhalb der Partei für anhaltende Spannungen, die über die politischen Herausforderungen an der Wahlurne hinausgehen.
Vincentz’ positive Bewertung der Ergebnisse erschien am 29. September 2025 um 17:05 Uhr in 5 Westblick. Seine Einschätzung stand im Kontrast zu Ullrichs Meinung, wonach die Wirkung der AfD in NRW eher symbolisch als substanziel bleibt.
Die Kommunalwahl-Ergebnisse der AfD in NRW zeigen zwar einen Zuwachs an Wählerstimmen, aber keine Erfolge in den Stichwahlen. Mit 14,5 Prozent der Stimmen liegt die Partei unter ihrem Bundesschnitt und kämpft mit internen Streitigkeiten. Das Ergebnis zeichnet ein gemischtes Bild aus Fortschritt und anhaltenden Problemen innerhalb des Landesverbands.






