22 March 2026, 14:25

1.000 Kölner demonstrieren gegen Rassismus und die AfD am internationalen Aktionstag

Eine große Gruppe von Menschen steht vor einem Gebäude, hält Fahnen und Transparente mit der Aufschrift "Lgbtq+ Rechte Demonstration in Berlin", einige tragen Mützen und Taschen, im Hintergrund sind Gebäude mit Fenstern, ein Kran und ein bewölkter Himmel zu sehen.

1.000 Kölner demonstrieren gegen Rassismus und die AfD am internationalen Aktionstag

Rund 1.000 Menschen gingen am Samstag in Köln auf die Straße, um gegen Rassismus und rechtsextreme Politik zu protestieren. Die von dem Bündnis "Köln stellt sich quer" organisierte Demonstration stand im Zeichen des Internationalen Tags zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung. Die Teilnehmenden forderten Maßnahmen gegen Diskriminierung und richteten sich besonders gegen die Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Der Marsch startete am Sudermannplatz, wo sich die Menge mit bunten Fahnen und Transparenten versammelte. Viele trugen Schilder mit Parolen wie "Herz statt Hass". Von dort aus zog die Demonstration entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz, wo eine Kundgebung stattfand.

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Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, doch erste Schätzungen zeigten eine deutlich geringere Beteiligung. Trotz der kleineren Zahl blieb die Stimmung lebendig – unter anderem durch einen satirischen Wagen des Künstlers Jacques Tilly, der für seine Anti-AfD-Proteste bekannt ist und sich der Kundgebung am Rudolfplatz anschloss.

Die Demonstration war Teil einer bundesweiten Bewegung: Ähnliche Proteste fanden am 21. März 2026 in ganz Deutschland statt. Mehrere Kölner Initiativen hatten die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme aufgerufen, um sich im Rahmen des internationalen Aktionstags gegen rassistische Ungleichheit zu engagieren.

Die Veranstaltung endete mit Reden und Solidaritätsbekundungen gegen Rassismus. Zwar blieb die Teilnehmerzahl hinter den Erwartungen zurück, doch betonten die Organisatorinnen und Organisatoren die Bedeutung des anhaltenden Widerstands gegen Diskriminierung. Die Demonstration unterstrich Kölns Haltung gegen rechtsextreme Ideologien und strukturelle Ungerechtigkeit.

Quelle