Wesel steht treu an der Seite seiner ukrainischen Partnerstadt Saporischschja
Marit CichoriusWesel steht treu an der Seite seiner ukrainischen Partnerstadt Saporischschja
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Unterstützung für die Ukraine – insbesondere für ihre Partnerstadt Saporischschja – erneut bekräftigt. Bürgermeister Rainer Benien betonte kürzlich die enge Verbindung zwischen den beiden Gemeinden und kündigte neue Initiativen an, um die Partnerschaft weiter zu stärken.
Wesel und Saporischschja pflegen seit Jahren eine enge Freundschaft, die sich seit dem russischen Großangriff auf die Ukraine noch vertieft hat. Benien versicherte, Wesel werde Saporischschja so lange zur Seite stehen, wie Hilfe benötigt werde.
Ein zentraler Bestandteil der Unterstützung war die Lieferung eines Radladers nach Saporischschja. Die schwere Maschine, finanziert über ein Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), soll den Bewohnern vor Ort bei wichtigen Aufgaben helfen. Benien äußerte zudem die Hoffnung, dass bald Frieden in der Ukraine einkehren werde.
Um die Beziehungen weiter zu vertiefen, organisiert Wesel in diesem Sommer ein gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder. Das Projekt soll junge Menschen aus beiden Städten zusammenbringen. Serhij Rjesik, der Bürgermeister von Saporischschja, dankte Wesel für die anhaltende Solidarität und die konkrete Hilfe.
Die Partnerschaft zwischen Wesel und Saporischschja bleibt lebendig – sowohl durch materielle Unterstützung als auch durch kulturellen Austausch. Während der Radlader die lokalen Wiederaufbauarbeiten erleichtern wird, fördert das Ferienlager die Verbindung zwischen den Kindern. Beniens Aussagen unterstreichen, dass Wesels Unterstützung so lange anhalten wird, bis die Ukraine sie nicht mehr benötigt.






