07 May 2026, 10:21

Viersen schickt Feuerwehrfahrzeuge und Hilfsgüter in die ukrainische Kriegsregion Kanew

Ein weißes Blatt mit dem Text "Ukraine steht für Freiheit ein, stellt dich mit Ukraine" liegt vor einer gelben Fahne auf dem Boden. Rechts davon befindet sich eine Plastikhülle mit verschiedenen Gegenständen.

Viersen schickt Feuerwehrfahrzeuge und Hilfsgüter in die ukrainische Kriegsregion Kanew

Im Juli 2025 wurden zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge und ein Sprinter im Rahmen der laufenden Hilfsmaßnahmen nach Kanew geschickt. Die Fahrzeuge wurden durch eine Mischung aus städtischen Mitteln, privaten Spenden und Bundesförderung finanziert. Lokale Behörden und Ehrenamtliche koordinieren weiterhin die Unterstützung für die vom Krieg gezeichnete Region.

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Bei einem kürzlichen Treffen skizzierte Halyna Moskalenko gegenüber Bürgermeisterin Sabine Anemüller und Helferinnen und Helfern die dringendsten Bedürfnisse in Kanew. Besonders benötigt werden dicke, durchsichtige Folien, um zerbrochene Fenster notdürftig abzudecken – sie bieten vorübergehenden Schutz, lassen aber gleichzeitig Licht in die Wohnungen. Alternativ käme Sperrholz infrage, doch die Bewohner müssten dann im Dunkeln leben.

Stromausfälle bleiben ein akutes Problem: Sie legen medizinische Geräte lahm und bringen die Wasserversorgung sowie Abwassersysteme zum Erliegen. Als Reaktion darauf hat der Verein Freunde Kanews einen Spendenaufruf gestartet, um die grundlegende Infrastruktur wiederherzustellen. Auf der Website freundevonkanew.de wird erläutert, wie man sich mit Geld- oder Sachspenden beteiligen kann.

Die jüngste Lieferung der Feuerwehrfahrzeuge und des Sprinters wurde durch eine gemeinsame Finanzierung ermöglicht. Die Stadt, ein privater Spender und die Freunde Kanews übernahmen die Kosten für die Löschfahrzeuge, während der Bund den Sprinter bereitstellte. Dieser regelmäßige Austausch festigt die Verbindung zwischen Viersen und Kanew und stellt sicher, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Der Verein Freunde Kanews organisiert weiterhin zuverlässige Unterstützung für die betroffene Region. Spenden für Strom, Wasser und Baumaterialien bleiben entscheidend, während die Wiederaufbauarbeiten voranschreiten. Aktuelle Informationen, wie man helfen kann, finden sich auf der offiziellen Website des Vereins.

Quelle