Viersen fördert acht Bürgerprojekte mit 50.000 Euro aus dem Partizipationshaushalt
Andrew GudeViersen fördert acht Bürgerprojekte mit 50.000 Euro aus dem Partizipationshaushalt
Die Stadt Viersen hat 50.000 Euro für acht lokale Projekte bereitgestellt, die von Bürgerinnen und Bürgern ausgewählt wurden. Mehr als 2.000 Menschen stimmten online ab, um über die Verwendung der Gelder zu entscheiden. Die geförderten Initiativen reichen von Gemeinschaftsgärten über kulturelle Aufwertungen bis hin zu Angeboten zur Familienunterstützung.
Der höchste Einzelzuschuss in Höhe von 10.000 Euro fließt in die Gestaltung des Umfelds des Standesamts in Dülken. Weitere 8.400 Euro werden für Beratungs- und Coaching-Angebote für Familien verwendet, darunter auch Kinderbetreuung, um den Zugang zu erleichtern. Die Rahser Grundschule erhält 1.500 Euro für einen neuen Schulgarten, in dem Kinder lernen und Pflanzen ziehen können.
Kulturelle Veranstaltungen in Süchteln profitieren von 7.500 Euro für modernes Sitzmobiliar im Rahmen des Projekts "Königsburg 2.0". Ein gemeinsamer Geräteverleih für lokale Vereine und Initiativen wird mit 7.750 Euro gefördert, während ein musikalisches Programm, das den sozialen Zusammenhalt und das gemeinsame Erinnern stärkt, 7.000 Euro erhält. Kleinere, aber bemerkenswerte Vorhaben sind ein interaktiver "Pfad des Glücks" in Viersen (6.900 Euro) sowie 950 Euro für Karnevalsdekorationen an der Friedensstraße im Vorfeld des Rosenmontagszugs.
Die Mittel stammen aus der Initiative "Viersener Haushalt", die es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, direkt mitzubestimmen, wie öffentliche Gelder eingesetzt werden. Bei 2.064 abgegebenen Stimmen können die ausgewählten Projekte nun umgesetzt werden. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen Schulen, Familien, Kulturstätten und Gemeinschaftsveranstaltungen in ganz Viersen zugutekommen.






