VfL Bochum steigt nach 2:0-Sieg gegen Magdeburg aus der Abstiegszone auf
Marit CichoriusVfL Bochum steigt nach 2:0-Sieg gegen Magdeburg aus der Abstiegszone auf
VfL Bochum verlässt nach zwei Monaten die Abstiegszone
Der VfL Bochum hat sich nach einem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg erstmals seit über zwei Monaten aus der Abstiegszone befreit. Der Erfolg vor 26.000 Zuschauern im Ruhrstadion markiert eine deutliche Wende unter Trainer Uwe Rösler. Magdeburg hingegen kassierte unter dem neuen Chefcoach Petrik Sander die erste Niederlage seit dessen Amtsantritt.
Die Bochumer begannen druckvoll: Philipp Stromp und Farid Alfa-Ruprecht trafen in der ersten Halbzeit jeweils die Latte. Ihr Drang wurde in der 35. Minute belohnt, als Kjell Wätjen zur Führung traf. Gerrit Holtmann erhöhte in der 58. Minute auf 2:0 und besiegelte damit den Sieg.
Magdeburg kam in der 81. Minute fast zum Anschlusstreffer, doch Falko Michels Elfmeter prallte von der Querlatte ab. Die verpasste Chance sollte sich rächen – die Gäste fanden keine Lücke in Bochums Abwehr. Unter Rösler hat der VfL nun sieben Punkte aus den letzten drei Ligaspielen geholt, darunter ein 1:0 im DFB-Pokal gegen den FC Augsburg.
Mit dem Erfolg klettert Bochum auf Platz 14 der Tabelle und beendet damit die lange Phase in den Abstiegsrängen. Für Magdeburg bedeutet die Niederlage das Ende einer dreispieligen Unbesiegten-Serie unter Sander.
Bochums aktuelle Form deutet auf einen Aufwärtstrend hin – Röslers Mannschaft wirkt zunehmend stabiler. Magdeburg muss trotz des vielversprechenden Starts unter Sander nach dieser Schlappe neu sortieren. Der Sieg bringt Bochum erstmals seit Saisonbeginn über die Abstiegszone.






