31 March 2026, 08:27

Tommi Piper: Vom Alf-Star zum Leben von Lebensmittelspenden

Schwarz-weiß-Anzeige für die Pensionspension in Dresden, Deutschland, im Stil einer alten Zeitung gedruckt.

Tommi Piper: Vom Alf-Star zum Leben von Lebensmittelspenden

Tommi Piper, der Synchronsprecher, der vor allem durch seine Rolle in der US-Sitcom Alf bekannt wurde, steckt in schweren finanziellen Schwierigkeiten. Trotz einer Karriere mit über 150 Filmen und Fernsehproduktionen ist er heute auf Lebensmittelausgaben angewiesen. Seine Notlage kommt nach Jahrzehnten, in denen er unzähligen Kultfiguren aus Kino und Fernsehen seine Stimme lieh.

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Pipers Laufbahn war einst geprägt von prominenten Synchronrollen. Er sprach Figuren wie Rumburak in der tschechischen Märchenserie, Herrn Floppy in Auf schlimmer und ewig sowie Tarzan in der deutschen Fassung der Serie von 1970. Weitere bekannte Rollen waren der Medizinmann in Asterix in Amerika, Jack Cates in 48 Stunden und Charlie Bates in Oliver Twist. Doch heute bleiben neue Angebote für Schauspiel- oder Sprechrollen aus.

Seit dem Tod seiner Frau lebt Piper allein in seinem Haus und kommt nur mit Hilfe seines Sohnes über die Runden, der ihm bei den grundlegenden Kosten unter die Arme greift. Seine Rente und ein kleines Taschengeld sind seine einzigen Einnahmequellen. Um über die Runden zu kommen, verkaufte er sein Auto und verzichtete auf jeden Luxus. Dennoch ist er dankbar, überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben.

Der Schauspieler versuchte sich auch als Autor und verfasste die Memoiren Ja, ich war Alf, doch 40 Verlage lehnten das Manuskript ab. Trotz eigener Not unterstützt er seine ukrainische Putzfrau, die vor dem Krieg floh und ihn kürzlich bei einem Besuch in der Tafel begleitete. Mit fortschreitendem Alter zieht er nun einen Umzug in ein betreutes Wohnen in Betracht.

Pipers finanzielle Lage zwingt ihn, von Lebensmittelspenden und einem minimalen Einkommen zu leben. Seine lange Karriere als Synchronsprecher bietet ihm keine neuen Chancen mehr, und sein Buch bleibt unveröffentlicht. Vorerst lebt er weiter allein und sucht nach Lösungen, um seine zukünftige Wohnsituation zu regeln.

Quelle