08 May 2026, 00:29

Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungs-E-Mails in die Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungs-E-Mails in die Falle

Neuer Betrugsversuch in Solingen: Gefälschte Steuererstattungs-E-Mails im Umlauf

In Solingen macht derzeit eine neue Betrugsmasche die Runde, bei der Bürger mit gefälschten E-Mails zu einer angeblichen Steuererstattung ködern sollen. Die Nachrichten geben vor, vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu stammen, und versprechen eine Rückerstattung von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Behörden warnen jedoch: Bei den Mails handelt es sich um Fälschungen, die darauf abzielen, persönliche Bankdaten zu stehlen.

Die betrügerischen E-Mails wirken auf den ersten Blick authentisch – sie nutzen offizielle Logos des BZSt sowie die Farbgebung staatlicher Behörden. Die Empfänger werden darin informiert, ihnen stehe eine Steuerrückzahlung zu, und aufgefordert, ihre Kontodaten über einen eingebetteten Button zu bestätigen. Um Druck auszuüben, wird behauptet, der Antrag verfälle innerhalb von 72 Stunden – eine künstliche Frist, die Opfer zu überstürzten Handlungen verleiten soll.

IT-Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass solche Zeitvorgaben ein typisches Merkmal von Phishing-Angriffen sind. Das Bundeszentralamt für Steuern betont, es fordere niemals Bankdaten per E-Mail an. Statt zu antworten, sollten Empfänger die Nachricht umgehend löschen und ihren Spam-Ordner auf ähnliche verdächtige Mails überprüfen.

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Wer bereits sensible Daten preisgegeben hat, sollte sofort seine Bank kontaktieren und seine Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten überwachen. Verbraucher sollten besonders auf Warnsignale achten, etwa unerwartete Erstattungsmitteilungen, Aufforderungen zur Angabe von Bankdaten, knappe Fristen, verdächtige Links oder ungewöhnliche Absenderadressen.

Die Betrüger missbrauchen das Vertrauen in behördliche Kommunikation, um an finanzielle Daten zu gelangen. Die Bürger werden aufgefordert, steuerrelevante Mitteilungen ausschließlich über offizielle Kanäle zu prüfen, bevor sie handeln. Der sicherste Weg, nicht auf die Masche hereinzufallen, bleibt: Verdächtige E-Mails ignorieren oder löschen.

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