Schiedsrichter-Pannen überschatten Bayern-Leverkusen mit fragwürdigen Entscheidungen
Andrew Gude"Im Leben kein Schmetterling": Bayern ärgerlich nach Diaz-Roter Karte - Schiedsrichter-Pannen überschatten Bayern-Leverkusen mit fragwürdigen Entscheidungen
FC Bayern München und Bayer Leverkusen frustriert nach umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen im 1:1-Remis
Das 1:1 zwischen dem FC Bayern München und Bayer Leverkusen endete mit Frust auf beiden Seiten – ausgelöst durch eine Reihe umstrittener Schiedsrichterentscheidungen. Zwei nicht gegebene Tore und eine fragwürdige Rote Karte überschatten die Partie und lösten bei Spielern wie Trainern gleißende Kritik aus.
Die Fehler, die Schiedsrichter Christian Dingert später selbst einräumte, trugen zusätzlich zur Verwirrung um die entscheidenden Szenen des Spiels bei.
Bayerns Ärger begann früh: Das Tor von Jonathan Tah für Leverkusen in der 26. Minute wurde nicht anerkannt. Später, in der 61. Minute, wurde auch Harry Kanes Treffer aberkannt, nachdem der Ball zuvor seinen Arm gestreift hatte, als er einen Abstoß von Leverkusens Torhüter Janis Blaswich blockierte. Bayerns Schlüsselfigur Sven Ulreich hinterfragte die Rolle des VAR bei der Rücknahme des Tores und bezeichnete die Entscheidung als "mehr als fragwürdig".
Eine weitere Wende nahm das Spiel in der 42. Minute, als Bayerns Nicolas Jackson mit einer Roten Karte vom Platz gestellt wurde – eine Entscheidung, die der Verein nicht anfocht. Doch der umstrittenste Moment folgte in der 84. Minute, als Leihspieler Luis Díaz (FC Liverpool) nach einem leichten Foul von Blaswich im Strafraum die zweite Gelbe Karte sah. Sowohl Díaz als auch Leverkusens Trainer Vincent Kompany und Verteidiger Jonathan Tah zeigten sich fassungslos. Nach Sichtung der Bilder gab Dingert später zu, dass die zweite Gelbe Karte zu hart ausgefallen sei.
Weder die UEFA noch die DFB-Schiedsrichterkommission veröffentlichten offizielle Stellungnahmen zu den Fehlentscheidungen. Stand März 2026 gibt es keine neuen Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in der Bundesliga oder Champions League künftig zu vermeiden.
Das Spiel endete zwar unentschieden, doch die Nachwehen der Schiedsrichterfehler blieben. Sowohl Bayern als auch Leverkusen stellten die Konsistenz der Spielführung infrage – ohne dass kurzfristig Lösungen in Sicht wären, um solche Streitfälle künftig zu verhindern. Der Vorfall unterstrich einmal mehr die anhaltenden Bedenken gegenüber dem VAR-System und der Entscheidungsfindung auf dem Platz im Spitzenfußball.