05 April 2026, 08:20

Schalke 04 glänzt sportlich – doch die Finanzen drohen zum Stolperstein zu werden

Alte deutsche Banknote mit einem Gebäude, 'Bundesliga'-Text und Logo auf weißem Hintergrund.

Schalke 04 glänzt sportlich – doch die Finanzen drohen zum Stolperstein zu werden

FC Schalke 04 steht trotz starkem Saisonstart unter massivem finanziellen Druck. Der Verein liegt mit 27 Punkten aus 12 Spielen auf Platz zwei der Tabelle, doch das Gehaltsbudget bleibt bei 22 Millionen Euro gedeckelt – und ist bereits vollständig ausgeschöpft. Ein in der Pandemie aufgenommener COVID-19-Notkredit, der erst 2028 ausläuft, schränkt die Handlungsspielräume weiter ein.

2020 nahm Schalke bei der KfW einen Notkredit über 22 Millionen Euro auf, zusätzlich zu einem 35-Millionen-Konsortialkredit einer Bankengruppe. Seitdem belasten die jährlichen Rückzahlungen von rund sechs Millionen Euro den Verein und blockieren Transferaktivitäten. Jeder Neuzugang im Winter würde zunächst den Abgang von mindestens zwei Spielern erfordern, allein um finanzielle Spielräume zu schaffen.

Der Verkauf eines Spielers würde lediglich die Bilanz ausgleichen, ein zweiter Abgang könnte hingegen Platz für einen Neuzugang schaffen. Vier Namen stehen aktuell im Raum: Henning Matriciani und Ibrahima Cissé (jeweils 400.000 Euro Jahresgehalt) sowie Anton Donkor und Bryan Lasme (beide 500.000 Euro pro Jahr).

Erst nach der vollständigen Tilgung des Kredits 2028 könnte sich die finanzielle Lage Schalkes spürbar entspannen. Bis dahin muss der Club trotz der sportlich überzeugenden Leistung in dieser Saison mit strikten Vorgaben wirtschaften.

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Die aktuellen Gehaltsgrenzen und Kreditverpflichtungen lassen Schalke im Transfermarkt kaum Handlungsspielraum. Ohne Spielerverkäufe sind im Winter keine Neuzugänge möglich. Zwar könnte sich die finanzielle Perspektive nach 2028 verbessern, doch bis dahin steht die Konsolidierung der Finanzen im Mittelpunkt.

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