Sanierung des Fuß- und Radwegs: Zweite Phase bringt Umleitungen und längere Wartezeiten
Albin ReisingSanierung des Fuß- und Radwegs: Zweite Phase bringt Umleitungen und längere Wartezeiten
Die umfangreiche Sanierung eines gemeinsamen Fuß- und Radwegs im Stadtzentrum ist in die zweite Phase eingetreten. Das rund 500.000 Euro teure Projekt bringt vorübergehende Verkehrsänderungen und Umleitungen für Autofahrer mit sich. Die Bauarbeiten begannen am 4. Dezember 2025, die Fertigstellung ist – wetterabhängig – für Mitte März 2026 geplant.
Die erste Projektphase lief von Juni bis Anfang Oktober 2024 und konzentrierte sich auf einen 200 Meter langen Abschnitt zwischen der Kreuzung Kindtstraße und dem Parkplatz der alten Brauerei. Nun ist die zweite Phase angelaufen, die von der Heinsberger Baufirma Frauenrath umgesetzt wird.
Für den motorisierten Verkehr wird eine Einbahnregelung eingeführt: Der Nord-Süd-Verkehr wird über die Kindtstraße, Boisheimer Straße, Brüggenstraße und Happeltstraße umgeleitet. Die Süd-Nord-Routen bleiben davon unberührt. Radfahrer müssen hingegen einen Umweg nehmen und werden über die Happeltstraße in östlicher Richtung bis zum Sportplatz und zur Feuerwehrwache geführt.
Die Behörden warnen vor möglichen Verzögerungen durch widrige Wetterbedingungen. Das Gesamtbudget für die Baumaßnahmen beläuft sich auf etwa 500.000 Euro.
Ziel der aufgewerteten Wegführung ist es, die Sicherheit und Barrierefreiheit für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern. Autofahrer sollten während der Bauphase mit längeren Fahrzeiten rechnen. Der endgültige Fertigstellungstermin hängt vom Wetter ab, ist aber derzeit für Mitte März 2026 vorgesehen.
Breiter Kontext des L228-Projekts aufgedeckt
Neue Details zeigen, dass die Arbeiten im Heinsburger Stadtzentrum Teil eines größeren L228-Radwegnetzes sind, das mehrere Gemeinden umfasst. Wichtige Erkenntnisse sind:
- Ein im Jahr 2025 fertiggestellter Abschnitt zwischen Saeffelen und Heinsberg, ausgeführt von demselben Unternehmen Frauenrath
- Die aktuelle Phase (Dez 2025 – März 2026) folgt dieser früheren Arbeit
- Das Projekt umfasst koordinierte Anstrengungen in den Landkreisen Selfkant und Heinsberg Dies bestätigt die Stadtzentrumsphase als Fortsetzung einer regionalen Infrastrukturverbesserung, die die Sicherheit von Radfahrern priorisiert.