Rheinberg kämpft erneut gegen illegale Müllentsorgung an Ersatz-Containern
Ljiljana HeinRheinberg kämpft erneut gegen illegale Müllentsorgung an Ersatz-Containern
Illegale Müllentsorgung an Ersatz-Containerstandorten in Rheinberg kehrt zurück
Trotz der Schließung von drei stark verunreinigten Altglas-Containern hält das Problem der illegalen Müllentsorgung in Rheinberg an. Die Behörden rufen die Bürger auf, Verstöße zu melden und Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.
Erst kürzlich hatte die Stadt drei Altglas-Containerstandorte – an der Römerstraße, Buchenstraße und Ahornstraße – wegen extremer Verunreinigungen dauerhaft stilllegen müssen. Die Standorte waren zu Brennpunkten illegaler Müllablagerungen geworden, was ihre endgültige Schließung erzwang.
Alternativ stehen weiterhin Container an der Buchenstraße, Erlenstraße und Römerstraße zur Verfügung. Doch wie Berichte zeigen, wird auch dort weiterhin illegaler Müll abgeladen. Die Situation hat sich verschärft: Die steigenden Entsorgungskosten übersteigen inzwischen die feste Vergütung, die das kommunale Entsorgungsunternehmen DLB vom "Grünen Punkt" für die Unterhaltung der Altglasflächen erhält.
Bürger können Abfälle legal in den eigenen Mülltonnen oder gegen eine geringe Gebühr im Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof entsorgen. Die Stadt weist darauf hin, dass illegale Müllentsorgung eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit Bußgeldern geahndet werden kann. Eine aktuelle Übersicht aller Altglas-Containerstandorte ist auf der offiziellen Website der Stadt unter www.rheinberg.de einsehbar.
Zeugen illegaler Müllablagerungen werden gebeten, sich an das Ordnungsamt Rheinberg oder die Abfallberatung zu wenden. Die Stadt will das Problem durch konsequente Strafverfolgung und Aufklärung über korrekte Entsorgungswege in den Griff bekommen. Ohne Mitwirkung der Bevölkerung drohen jedoch weitere steigende Kosten für die Beseitigung sowie zunehmende Umweltschäden.






