01 May 2026, 22:25

Rasante Verfolgungsjagd durch Dortmund: 26-Jähriger flieht mit 120 km/h vor der Polizei

Ein Rennwagen auf einer Rennstrecke mit einem Polizeiwagen im Hintergrund, umgeben von Gras, Pflanzen, Bäumen und Absperrungen, mit einem Fahrzeug auf der rechten Seite und Text unten.

Rasante Verfolgungsjagd durch Dortmund: 26-Jähriger flieht mit 120 km/h vor der Polizei

Ein 26-jähriger Mann aus Kamen muss sich nun wegen mehrerer Straftaten vor Gericht verantworten, nachdem er die Polizei zu einer rasanten Verfolgungsjagd durch Dortmund gezwungen hatte. Der Vorfall begann, als Einsatzkräfte einen blauen Ford Focus auf der Lanstroper Straße ohne eingeschaltetes Licht entdeckten. Die Verfolgung endete erst, als der Fahrer in einer Sackgasse gestellt wurde.

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Die Beamten wurden zunächst auf den Ford Focus aufmerksam, weil das Fahrzeug ohne Beleuchtung auf der Lanstroper Straße unterwegs war. Als sie dem Wagen folgten, bog dieser in die Friedrichshagenstraße ein und fuhr anschließend auf die Autobahn A2 in Richtung Oberhausen. Trotz dichtem Verkehr erreichte der Fahrer in einer 70er-Zone Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h.

Zwar hielt der Mann zunächst hinter einem Streifenwagen an, versuchte jedoch in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund-Nordost zu fliehen. An der Kreuzung Dortmunder Straße/Kupferstraße fuhr er bei Rot über die Ampel und entging nur knapp einem Zusammenstoß. Später fuhr er auf dem Gehweg entlang der Viktoriastraße und der Konrad-Adenauer-Straße, bevor er in die Ronnstraße – eine Sackgasse – abbog. Die Polizei blockierte seinen Fluchtweg mit einem Streifenwagen und zwang ihn zum Stoppen.

Beim Verlassen des Fahrzeugs wurde der Fahrer aggressiv und musste in Handschellen gelegt werden. Die Ermittlungen ergaben, dass der Ford Focus Kennzeichen eines Nissan trug, während die ursprünglichen Nummernschilder im Kofferraum gefunden wurden. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann ohne Führerschein unterwegs war und im Verdacht steht, an einem illegalen Straßenrennen teilgenommen zu haben.

Dem 26-Jährigen drohen nun Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Flucht vor der Polizei sowie mehrerer Verkehrsverstöße. Der Vorfall hat zu einer verstärkten Überprüfung illegaler Straßenrennen in der Region geführt. Die Ermittlungen zu den gefälschten Kennzeichen laufen weiterhin.

Quelle