PKA-Beruf: Warum Veronique Wierczimok mehr kann als Regale auffüllen
Albin ReisingPKA-Beruf: Warum Veronique Wierczimok mehr kann als Regale auffüllen
Veronique Wierczimok arbeitet seit fast zehn Jahren als Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin (PKA) in der Finken-Apotheke. Während viele den Beruf auf das Auffüllen von Regalen reduzieren, betont sie, dass PKAs weit mehr leisten – insbesondere bei der Beratung zu rezeptfreien Medikamenten und in der Kosmetikfachberatung. Nun steht sie vor einer neuen Herausforderung in einer anderen Filiale und bildet gleichzeitig ihre Nachfolgerin aus.
Nach ihrem Schulabschluss absolvierte Wierczimok zunächst eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Im Laufe der Zeit erweiterte sie ihr Aufgabengebiet jedoch deutlich über die Grundlagen hinaus. Heute verantwortet sie die Social-Media-Präsenz der Apotheke, koordiniert Marketingmaßnahmen, gestaltet Schaufenster und Verkaufsflächen und organisiert saisonale Vorbereitungen wie die Bereitstellung von Impfstoffen gegen Grippe. Zudem schult sie neue Kollegen – eine Aufgabe, der sie als zertifizierte Ausbilderin mit besonderer Sorgfalt nachkommt.
Trotz ihres vielseitigen Engagements hat Wierczimok das Gefühl, dass die Öffentlichkeit den Beruf der PKA oft unterschätzt. Viele glauben, die Tätigkeit beschränke sich auf das Einräumen von Waren. Doch sie betont, dass PKAs eine unverzichtbare Beratungsfunktion erfüllen, etwa wenn es darum geht, Kunden bei der Auswahl rezeptfreier Arzneimittel oder der richtigen Hautpflege zu unterstützen.
Ihr Arbeitgeber und das Team schätzen ihre Arbeit sichtbar. Man vertraut auf ihre Entscheidungen und hat ihr im Laufe der Zeit immer mehr Eigenverantwortung übertragen. Dieses Vertrauen zeigt sich besonders jetzt, da sie sich auf den Wechsel in eine andere Filiale Mitte November vorbereitet. Die neue Niederlassung versorgt ein Hospiz sowie weitere Pflegeeinrichtungen und bietet ihr damit die Möglichkeit, in einem anderen Umfeld zu arbeiten.
Wierczimok begrüßt den Wechsel. Sie liebt es, sich neuen Herausforderungen zu stellen, und sieht in diesem Schritt eine weitere Chance für ihre berufliche Entwicklung. Auch künftig bleibt sie der Finken-Apotheke verbunden – allerdings in einem neuen Umfeld. Ihr Wechsel in die andere Filiale unterstreicht nicht nur ihre Erfahrung, sondern auch ihre Bereitschaft, sich ständig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig zeigt er, wie vielseitig der Beruf der PKA heute ist – oft weit über das hinausgeht, was Kunden erwarten.






