Öffentlich-rechtliche Sender dominieren an Christi Himmelfahrt die Quoten mit Rekordwerten
Marit CichoriusÖffentlich-rechtliche Sender dominieren an Christi Himmelfahrt die Quoten mit Rekordwerten
Die Fernsehzuschauer in Deutschland zeigten an Christi Himmelfahrt und den umliegenden Tagen unterschiedliche Vorlieben. Die öffentlich-rechtlichen Sender dominierten die Hauptsendezeit, während die privaten Kanäle gemischte Ergebnisse verzeichneten. Die Zuschauerzahlen schwankten je nach Programm und Altersgruppe stark.
Am Vorabend von Christi Himmelfahrt hatten es private Sender schwer, um 20:15 Uhr die Millionenmarke zu knacken. RTL erreichte später mit Dune: Teil Zwei 1,03 Millionen Zuschauer (5,4 Prozent Marktanteil). Germany’s Next Topmodel auf ProSieben lockte insgesamt 1,04 Millionen (5,1 Prozent), verlor jedoch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen an Reichweite: Hier schalteten nur noch 0,44 Millionen ein (11,7 Prozent), ein Rückgang im Vergleich zur Vorwoche.
Am Abend von Christi Himmelfahrt schnitt Sat.1 unter den Privatsendern am besten ab: Die Show Das 1%-Quiz versammelte 1,30 Millionen Zuschauer und erreichte einen Marktanteil von 6,2 Prozent. Derweil verfolgten 0,88 Millionen (4,7 Prozent) das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest auf dem Nischensender One des ARD, darunter 0,35 Millionen (9,8 Prozent) in der werberelevanten Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.
Die öffentlich-rechtlichen Sender führten die Quoten klar an. Das heute journal im ZDF setzte sich in der Nachrichtensparte mit 2,83 Millionen Zuschauern (14,1 Prozent) durch und überholte damit extra 3 in der ARD (2,30 Millionen, 12,0 Prozent). In der Prime Time zog die ZDF-Serie Olivia 3,59 Millionen Zuschauer an (17,4 Prozent), während der Kroatien-Krimi: Gefahr im Verzug mit 5,01 Millionen (22,7 Prozent) sein Sendeplatz siegreich gestaltete. Damit ließ er Lena Lorenz: Wahlverwandtschaft (3,11 Millionen, 14,1 Prozent) hinter sich.
Das ZDF sicherte sich mit Olivia und dem Kroatien-Krimi die höchsten Zuschauerzahlen in der Hauptsendezeit. Die Privatsender blieben mit bescheidenen Werten zurück, wobei Sat.1s Quizshow ihre Quote anführte. Besonders bei jüngeren Zuschauern ließ das Interesse an einigen langjährigen Formaten nach.
