25 April 2026, 00:24

NRW schafft bundesweit erstes Landesamt gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhinderung von Grausamkeit gegen Kinder an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text am unteren Rand.

NRW schafft bundesweit erstes Landesamt gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

Nordrhein-Westfalen geht mit gutem Beispiel voran: Erstes Landesamt gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

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Nordrhein-Westfalen hat im Bereich des Kinderschutzes eine Vorreiterrolle eingenommen, indem es als erstes Bundesland eine eigene Behörde zur Prävention sexualisierter Gewalt eingerichtet hat. Die 2020 gegründete Initiative zielt darauf ab, die Unterstützungssysteme für Kinder und Jugendliche zu stärken. Bei einem kürzlichen Besuch stand die Arbeit der Behörde im Fokus – insbesondere die sektorenübergreifende Zusammenarbeit und digitale Schutzmaßnahmen.

Die Behörde ist mit fünf Regionalstellen in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster vertreten. Diese Standorte bieten vor Ort Zugang zu Beratungsangeboten, Fachschulungen und Präventionsprogrammen. Zu den Aufgaben gehören die Entwicklung von Schutzkonzepten, Krisenintervention sowie der Aufbau starker Netzwerke in den Kommunen.

Während einer mehrtägigen Informationsreise untersuchten Verantwortliche, wie die Behörde Fachwissen bündelt und einheitliche Qualitätsstandards sichert. Themenschwerpunkte waren zudem die Herausforderungen des Kinderschutzes in digitalen Räumen und die Verknüpfung von Prävention mit akuten Hilfsmaßnahmen. Britta Schühlke betonte, dass der Schutz der Kinderrechte eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bleibe.

Roland Mecklenburg hob die Bedeutung einer kontinuierlichen Zusammenarbeit für wirksamen Kinderschutz hervor. Der Besuch präsentierte bewährte Praktiken, wobei Claus unterstrich, dass stabile Netzwerke und Qualifizierung entscheidend für nachhaltige Fortschritte seien.

Der Ansatz der Behörde kombiniert Beratung, Schulungen und sektorenübergreifende Partnerschaften, um sexualisierter Gewalt entgegenzuwirken. Mit den Regionalstellen als lokale Stützen setzt das Modell Maßstäbe für andere Bundesländer. Künftig sollen die Zusammenarbeit ausgeweitet und digitale Schutzmechanismen weiterentwickelt werden.

Quelle