25 June 2026, 14:19

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – doch Fachkräftemangel bleibt Problem

Weniger Kurzfristige Zugausfälle in NRW

NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – doch Fachkräftemangel bleibt Problem

Bahnbetreiber in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle in diesem Jahr deutlich reduziert. Die Verbesserungen kommen nach anhaltenden Personalengpässen, die den Betrieb über Monate beeinträchtigt hatten. Fahrgäste müssen nun auf wichtigen Strecken seltener mit spontanen Störungen rechnen.

Zwischen Januar und März verzeichneten mehrere Linien einen drastischen Rückgang bei kurzfristigen Ausfällen. Die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) meldete einen Rückgang um 72 Prozent, während die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) sogar 82 Prozent weniger Störungen verzeichnete. Auch der Rhein-Münsterland-Express (RE 7) verzeichnete mit 71 Prozent deutlich weniger Ausfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Die Verkehrsbehörden registrierten ähnliche Fortschritte bei den wichtigsten Rhein-Ruhr-Express-(RRX)-Linien. Um die Pünktlichkeit zu erhöhen, reduzierten die Betreiber die Gesamtzahl der Züge um etwa vier Prozent. Durch die Streichung besonders anfälliger Verbindungen fahren die verbleibenden Züge nun zuverlässiger.

Für die Fahrgäste sind die Störungen damit besser planbar geworden. Dennoch räumen Verantwortliche ein, dass weitere Maßnahmen nötig sind, um den anhaltenden Fachkräftemangel zu bekämpfen. Ziel ist es, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Strecken wieder den vollen Betrieb aufzunehmen. Bis 2026 sollen dann 100 Prozent des ursprünglichen Fahrplans wiederhergestellt sein. Die rückläufigen Ausfallzahlen markieren einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung des regionalen Schienennetzes.

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