18 April 2026, 12:25

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration zwischen Chaos und Kulinarik

Ein leuchtendes Plakat einer Wisconsin-Karte voller bunter Lebensmittel und der Aufschrift "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration zwischen Chaos und Kulinarik

Das erste MERIAN Reisefestival startete dieses Wochenende im Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden

Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung eine Mischung aus Inspiration, Diskussionen und sinnlichen Erlebnissen für Reisebegeisterte. Die Besucher erkundeten ein breites Spektrum – von Fachvorträgen bis hin zu regionalen kulinarischen Köstlichkeiten. Doch nicht alles verlief reibungslos.

Schon am Eröffnungstag gestaltete sich der Weg zum Festivaleingang als kleine Herausforderung. Ohne sichtbare Hinweisschilder, Banner oder klare Beschilderung taten sich manche Gäste schwer, den Veranstaltungsort überhaupt zu finden. Im Inneren der Messehalle herrschte währenddessen eher gedämpfter Besucherverkehr, während die Essensstände regen Zulauf verzeichneten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auf zwei Bühnen präsentierten bekannte Referenten und Autoren ihr Wissen. Darunter waren der Literaturkritiker Denis Scheck, die Reiseautoren Aaron und Achill Moser, der Abenteurer Jonas Deichmann sowie die Journalistin Verena Lugert. Ihre Vorträge zogen ein Publikum an, das sich nach Reiseinspirationen und spannenden Geschichten sehnte.

Draußen veranstaltete Cewe einen Fotografie-Workshop, bei dem Teilnehmer kostenlos Abzüge ihrer Bilder anfertigen lassen konnten. Ein weiteres Highlight war die Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, die die Zuschauer begeisterte – besonders, als sich sogar die Weinkönigin beteiligte. Zudem bot das Festival exklusive Fahrten mit dem Glacier Express an und verpasste der Veranstaltung so eine Prise Luxus.

Die Eintrittspreise sorgten bei manchen für Stirnrunzeln: Der Tagespass kostete 25 Euro, das Dreitages-Ticket 60 Euro. Einige Besucher hinterfragten, ob das Angebot den Preis rechtfertige – insbesondere angesichts der ungleichmäßigen Verteilung der Aktivitäten.

Das Festival endete mit einer Bilanz aus Licht und Schatten. Der Stand der Region Wiesbaden-Rheingau etwa könnte sein Angebot ausbauen, falls die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder stattfindet. Die Organisatoren werden vor einer möglichen Neuauflage wohl das Feedback zu Preisen, Beschilderung und Programmgestaltung genau prüfen.

Quelle