Meerbusch-Lank: Krankenhaus sammelt Spenden für sein geschlossenes Therapiebecken
Marit CichoriusMeerbusch-Lank: Krankenhaus sammelt Spenden für sein geschlossenes Therapiebecken
St.-Elisabeth-Krankenhaus Meerbusch-Lank startet Spendenaufruf zur Sanierung seines Therapiebeckens
Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in Meerbusch-Lank bittet die Öffentlichkeit um Spenden, um sein Innenbecken wieder instand zu setzen. Die Einrichtung, die für die Therapie von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen von zentraler Bedeutung ist, bleibt seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Nun sind dringende Reparaturen nötig, um den Betrieb wiederaufnehmen zu können.
Das Becken war einst ein unverzichtbarer Ort für Patient:innen, die Rheuma-Liga sowie Aqua-Fitness-Gruppen. Wie Julia Held, kaufmännische Direktorin des Krankenhauses, erläutert, half es dabei, Symptome zu lindern und die Lebensqualität von Menschen mit langfristigen Erkrankungen wie Rheuma zu verbessern. Seit der Schließung wächst die Nachfrage nach einer Wiedereröffnung – wöchentlich gibt es Anfragen von Patient:innen und externen Nutzenden.
Die Sanierung wird voraussichtlich rund 250.000 Euro kosten, darunter fallen eine neue Heizungsanlage, Lüftung, Klimaanlage und Filter. Das Krankenhaus kann die Kosten nicht allein tragen und ist auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Jeder Beitrag fließt direkt in die Reparaturen und soll sicherstellen, dass das Becken für Therapien, Gemeinschaftskurse und Schwimmunterricht wieder geöffnet werden kann.
Nach der Renovierung wird das Becken stationären Patient:innen, der Rheuma-Liga, einer Schwimmschule sowie Kinder- und Babyschwimmkursen zur Verfügung stehen. Das Krankenhaus hofft, dass die Einrichtung erneut zu einem Ort der Gesundheit, Erholung und Begegnung wird.
Ziel des Spendenaufrufs ist es, ausreichend Mittel für die notwendigen Modernisierungen zu sammeln. Bei Erfolg kann das Becken seine Rolle in Therapie und Gemeinschaftsaktivitäten wieder aufnehmen – und Patient:innen sowie lokale Gruppen erhalten Zugang zu einem Raum, der seit Pandemiebeginn schmerzlich vermisst wird.






