Max-Leven-Zentrum in Solingen eröffnet: Ein Ort der Erinnerung und Debatte
Andrew GudeMax-Leven-Zentrum in Solingen eröffnet: Ein Ort der Erinnerung und Debatte
Das Max-Leven-Zentrum (MLZ) hat am Dienstag offiziell in dem historischen Wohnhaus von Max Leven seine Türen geöffnet. Der neue Ort dient dem Gedenken, der politischen Bildung und der öffentlichen Diskussion. An der Eröffnungsfeier nahmen Bürgermeister Tim Kurzbach sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung teil.
Die Idee für das Zentrum entstand 2019 im Rahmen einer breiten zivilgesellschaftlichen Kampagne. Seitdem unterstützen Organisationen wie die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen das Projekt.
Vor der Eröffnung trugen sich Nachfahren von Max Leven in das Goldene Buch der Stadt Solingen ein. Die Dauerausstellung widmet sich nun seinem Leben sowie weiteren Persönlichkeiten wie Änne Wagner. Zudem thematisiert sie lokale Erfahrungen von Verfolgung und Widerstand während der NS-Zeit.
Bürgermeister Kurzbach bezeichnete das MLZ als einen künftigen Ort für lebendige Debatten und Reflexion. Erstmals öffnet das Zentrum am Sonntag, dem 2. November, von 11:00 bis 17:00 Uhr für Besucher.
Das Max-Leven-Zentrum ist nun ein fester Ort des Lernens und des Dialogs. Seine Ausstellungen und Programme werden sich auf historische Erinnerung und bürgerschaftliches Engagement konzentrieren. Die öffentliche Eröffnung markiert den Beginn seiner Rolle in der Gemeinschaft.






