16 April 2026, 20:24

Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk in Essen

Eine silberne Medaille mit der Inschrift "Demokratische und Soziale" vor einem weißen Hintergrund.

Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk in Essen

Margarete Roderig ist mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement geehrt worden. Das Bundesverdienstkreuz am Bande überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen am 9. Dezember 2025. Die Auszeichnung würdigt ihr langjähriges Wirken für Inklusion, Gemeinschaftsförderung und kommunalpolitisches Engagement in der Stadt.

Roderigs Einsatz begann jedoch lange vor dieser jüngsten Ehrung. Bereits 2004 gründete sie den Verein Flotte Socke, um das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung zu fördern. Noch heute leitet sie die Initiative – sowohl als Vorsitzende als auch als Tanzlehrerin für die Mitglieder.

2023 weitete sie ihr Engagement mit dem Projekt Borbecker Mahl-Zeit aus, das warme Mahlzeiten und Unterstützung für Menschen in Not anbietet. Im selben Jahr würdigte die Stadt Essen ihr Wirken mit der Ehrenplakette der Stadt.

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Neben ihrer Basisarbeit ist Roderig seit ihrem CDU-Beitritt 1976 auch politisch in Essen aktiv. Zudem leitet sie seit 2003 die Borbecker Abteilung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) und setzt sich dort für Frauen und Familien in schwierigen Lebenslagen ein.

Das Bundesverdienstkreuz, das in acht Stufen verliehen wird, ist mit keiner finanziellen Zuwendung verbunden. Stattdessen steht es für herausragende Verdienste um das Gemeinwohl – eine passende Anerkennung für Roderigs lebenslanges Engagement. Die Verleihung markiert einen weiteren Höhepunkt in ihrer langen Reihe öffentlicher Dienste. Ihre Projekte bieten weiterhin Mahlzeiten, soziale Teilhabe und Fürsprache für benachteiligte Gruppen in Essen. Die Auszeichnung unterstreicht, wie nachhaltiges lokales Wirken nationale Anerkennung finden kann.

Quelle