Lutherkirche in Höhscheid stellt 2030 Gottesdienste ein – bleibt aber Kulturort
Marit CichoriusLutherkirche in Höhscheid stellt 2030 Gottesdienste ein – bleibt aber Kulturort
Die Lutherkirche in Höhscheid wird ab 2030 keine regelmäßigen Gottesdienste mehr abhalten. Dennoch bleibt das historische Gebäude als Ort für Kultur, Musik und Gemeinschaftsveranstaltungen geöffnet. Die Entscheidung folgt auf jahrelang steigende Instandhaltungskosten, die die finanziellen Mittel der Kirchengemeinde stark belastet haben.
In den vergangenen 30 Jahren hat der Lutherische Kirchenbauverein mehr als eine Million Euro in die Erhaltung und Revitalisierung der Kirche investiert. Doch die wachsenden Unterhaltskosten übersteigen mittlerweile die Möglichkeiten der Gemeinde. Diese finanzielle Belastung führte zur schwierigen Entscheidung, die traditionellen Gottesdienste bis zum Ende des Jahrzehnts einzustellen.
Der Verein betont jedoch, dass die Kirche nicht vollständig geschlossen wird. Stattdessen soll sie künftig als kultureller und sozialer Begegnungsort dienen. Sowohl die Kirchengemeinde als auch der Kirchenbauverein arbeiten gemeinsam an nachhaltigen Plänen für die Zukunft des Gebäudes.
Ein konstruktiver Dialog zwischen beiden Seiten hat bereits begonnen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, den historischen Wert der Kirche zu bewahren und gleichzeitig ihre Rolle als offener Veranstaltungsort für Konzerte, Aufführungen und Gemeinschaftsaktivitäten zu stärken.
Der Wandel markiert ein neues Kapitel für die Lutherkirche in Höhscheid. Zwar entfallen die regelmäßigen Gottesdienste, doch die Türen des Gebäudes bleiben für kulturelle und soziale Aktivitäten geöffnet. Nun geht es darum, den langfristigen Erhalt und die Bedeutung der Kirche für die Gemeinschaft zu sichern.






