Lünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Albin ReisingLünen startet Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer
Neue Schulungsreihe für ehrenamtliche Vormünder und Betreuer in Lünen gestartet
Diese Woche hat in Lünen eine neue Schulungsreihe für freiwillige Vormünder und Betreuungspersonen begonnen. Organisiert vom städtischen Koordinierungsstelle für Vormundschaften, zielt das Programm darauf ab, Menschen zu unterstützen, die Betreuungsverantwortung übernehmen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für ehrenamtliches Engagement gestärkt und mehr Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit motiviert werden.
Im ersten Modul wurden die Teilnehmer mit den Rechten und Pflichten einer Vormundschaft sowie den wichtigsten rechtlichen Grundlagen vertraut gemacht. Die Anwesenden hatten dabei Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen. Die Auftaktveranstaltung stieß auf positive Resonanz – ein deutliches Zeichen für den Bedarf an Information und Vernetzung.
Zunächst richtet sich die Schulungsreihe an Pflegeeltern, die ehrenamtlich als Vormünder oder Betreuer tätig sind. Die Organisatoren planen jedoch, das Angebot künftig durch vertiefende Module zu erweitern. Darüber hinaus will die Stadt ähnliche Qualifizierungsmöglichkeiten auch anderen ehrenamtlich Engagierten in der Gemeinde zugänglich machen.
Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Koordinierungsstelle für Vormundschaften, eines unabhängigen Trägers der Jugendhilfe und des örtlichen Familiengerichts. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Teilnehmer, um ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Aufgaben zu vermitteln.
Der erfolgreiche Start der Reihe zeigt, wie groß der Bedarf an strukturierter Unterstützung für ehrenamtliche Betreuungskräfte ist. Weitere Module sollen das Wissen und die Fähigkeiten in diesem Bereich vertiefen. Zudem plant die Stadt, den Zugang zu Schulungen für andere Freiwillige in der Gemeinde auszubauen.






