Landestierschutzpreis 2024: Diese drei Projekte aus NRW überzeugen die Jury
Albin ReisingLandestierschutzpreis 2024: Diese drei Projekte aus NRW überzeugen die Jury
Landestierschutzpreis 2024: Drei herausragende Projekte in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet
Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) hat am 3. November 2025 den Landestierschutzpreis 2024 an drei vorbildliche Initiativen verliehen. Damit würdigte das Ministerium das Engagement von Einzelpersonen und Gruppen, die sich in besonderer Weise für den Tierschutz einsetzen. Das insgesamt 30.000 Euro schwere Preisgeld ging an Preisträger aus Münster, Bochum, Rösrath und Dormagen.
Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Platz erhielten Anke und Thomas Voß aus Münster. Seit fast 14 Jahren betreiben die beiden eine Wildtierrettungsstation und versorgen jährlich über 150 verletzte, verwaiste oder geschwächte Wildtiere. Für ihr langjähriges Engagement wurden sie nun mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.
Den zweiten Platz – verbunden mit einem Preisgeld von 8.000 Euro – belegte Christa Becker aus Bochum. Ihr Einsatz gilt dem Schutz der Mauersegler, einer Vogelart, die zunehmend durch Lebensraumverlust bedroht ist.
Den dritten Platz (6.000 Euro) teilten sich zwei Einrichtungen: die Greifvogelhilfe Rösrath und der Eselpark Zons in Dormagen, die jeweils die Hälfte der Summe erhielten. Die Auszeichnungen stehen in diesem Jahr im Zeichen von fünf Jahren Landestierschutzpreis und würdigen "herausragendes Engagement" im Tier- und Artenschutz.
Das Regionalmagazin "Westblick" des WDR-Radios berichtete über die Verleihung in einer Sendung, die am Tag der Preisvergabe um 17:05 Uhr ausgestrahlt wurde.
Der Landestierschutzpreis 2024 unterstreicht erneut die Bedeutung des Tierschutzes in der Region. Die Preisträger werden die Mittel nutzen, um ihre Arbeit fortzusetzen – von der Wildtierpflege bis zum Artenschutz. Die feierliche Übergabe stand unter der Schirmherrschaft des Landwirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen.






