Köln demontiert HSV mit 4:1 – zwei Rote und VAR-Drama im Aufstiegsrennen
Albin ReisingVAR-Kontroverse und Kölner Freude im Bundesliga-Aufstiegsduell gegen Hamburg - Köln demontiert HSV mit 4:1 – zwei Rote und VAR-Drama im Aufstiegsrennen
1. FC Köln sichert sich souveränen 4:1-Sieg gegen den Hamburger SV im Bundesliga-Aufstiegsduell
Das Spiel bot späte Dramatik, rote Karten und eine überzeugende Vorstellung der Gäste. Die Fans im Volksparkstadion verließen enttäuscht das Stadion – nach einer umstrittenen VAR-Entscheidung und zwei späten Platzverweisen für den HSV.
Köln ging früh in Führung, als Ragnar Ache in der 25. Minute einen Fehler von Hamburgs Albert Sambi Lokonga ausnutzte. Die Hausherren hätten kurz nach der Pause fast ausgeglichen, doch ihr Tor in der 50. Minute wurde nach einer VAR-Prüfung aberkannt.
Nur fünf Minuten später erhöhte Florian Kainz mit einem präzisen Freistoß auf 2:0 für die Kölner. Ein weiterer Patzer von Lokonga hatte zu der Standardsituation geführt, sodass der HSV nun mit zwei Toren Rückstand dasteht. Jean-Luc Dompé gelang in der 61. Minute der Anschlusstreffer – sein 100. Pflichtspieleinsatz für den Verein.
Hamburgs Hoffnungen schwanden weiter, als Immanuel Pherai (79.) und Fábio Vieira (83.) jeweils die zweite Gelbe Karte sahen. Trotz Unterzahl kämpfte der HSV weiter, fand aber nicht mehr zum Torerfolg. Späte Treffer von Said El Mala (90.+4) und Jakub Kamiński (90.+9) besiegelten schließlich Kölns deutlichen Sieg.
Vor Anpfiff trugen die Kölner Spieler schwarze Armbinden, um an Hannes Linßen zu erinnern – den ehemaligen Sportdirektor und Spieler von Fortuna Köln, der kürzlich verstorben ist.
Das Ergebnis wirft Hamburgs Aufstiegsambitionen zurück, während Köln seine Position im Rennen um den Aufstieg festigt. Zwei Platzverweise und ein aberkanntes Tor steigerten die Frustration der Gastgeber. Die Kölner nehmen nun mit einem selbstbewussten Auftritt Selbstvertrauen für das nächste Spiel mit.






