JVA Willich I wächst: Moderner Strafvollzug mit Fokus auf Resozialisierung
Ljiljana HeinJVA Willich I wächst: Moderner Strafvollzug mit Fokus auf Resozialisierung
Justizvollzugsanstalt Willich I erweitert: Modernisierung des Strafvollzugs in Nordrhein-Westfalen
Die Justizvollzugsanstalt Willich I hat eine umfangreiche Erweiterung abgeschlossen und damit über 6.500 Quadratmeter neue Fläche geschaffen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des Strafvollzugs in Nordrhein-Westfalen – mit klarem Fokus auf Resozialisierung und Wiedereingliederung. Die erweiterten Anlagen umfassen nun zwei Haftgebäude, Werkstätten sowie ein multifunktionales Zentrum.
Der Rückbau älterer Bereiche in Willich-Anrath wurde planmäßig bis zum Sommer 2023 abgeschlossen. Dadurch entstand Platz für das neue Haftgebäude 2, das mit fast 6.000 Quadratmetern den Großteil der Erweiterung ausmacht. Das Gebäude bietet 368 Haftplätze, darunter zwei barrierefreie Einheiten, sowie ein zweistöckiges Areal für Sozialtherapie und medizinische Behandlung.
Der gesamte Gefängniskomplex erstreckt sich nun über 27.000 Quadratmeter und verfügt über insgesamt 768 Haftplätze. In der zweiten Bauphase, die unter Leitung der Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement NRW (BLB NRW) stand, entstanden zudem erweiterte Werkstätten, ein Multifunktionsgebäude und eine große Sportfreifläche. Die Neuerungen sollen moderne resozialisierende Maßnahmen unterstützen.
Mit der fertiggestellten Erweiterung festigt die JVA Willich I ihre Rolle im Justizsystem Nordrhein-Westfalens. Die neuen Einrichtungen bieten nicht nur mehr Kapazitäten, sondern auch verbesserte Bedingungen für die Resozialisierung von Inhaftierten. Das Projekt setzt Maßstäbe für künftige Modernisierungsvorhaben im Strafvollzug der Region.






