Herfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude mit Denkmalschutz
Ljiljana HeinHerfords erstes stationäres Hospiz entsteht in historischem Gebäude mit Denkmalschutz
Erstes stationäres Hospiz entsteht in Herford – historisches Gebäude wird umgenutzt
In Herford entsteht ein neues stationäres Hospiz – ein Novum für den Kirchenkreis Herford. Das Projekt verwandelt ein denkmalgeschütztes Gebäude in eine spezialisierte Pflegeeinrichtung, die dringend benötigte Betreuungsplätze schaffen soll. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Der Standort, der zuvor als Tagesklinik diente, erhält damit eine neue Bestimmung für die Region.
Das Gebäude „Unter den Linden 41“ beherbergte bis zum Sommer 2024 die Tagesklinik der Kreiskliniken. Nun wird es unter der Leitung des Architekten Byron-Leigh Brown zum ersten stationären Hospiz des Kreises umgebaut. Da das fast 150 Jahre alte Haus unter Denkmalschutz steht, müssen alle Umbaumaßnahmen den Vorgaben des Denkmalschutzes entsprechen.
Für barrierefreien Zugang sorgt ein neuer Aufzug neben dem Eingang. Kürzlich führte Landrat Jürgen Müller Mitglieder des Aufsichtsrats durch das Gebäude. Träger der Einrichtung ist die gemeinnützige Hospiz Herford gGmbH, die vom Diakonischen Werk der Kirchenkreise Vlotho und Herford unterstützt wird.
Die Baukosten übernimmt die Stiftung „Zukunft im Kirchenkreis Wittekind“. Dennoch werden weitere Spenden benötigt – diese können an den Stiftungsfonds „Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford“ bei der Sparkasse Herford überwiesen werden.
Die Fertigstellung des Hospizes ist für den Sommer 2026 geplant. Dann wird es in einem historisch bewahrten Ambiente eine wichtige Versorgungslücke schließen. Das Projekt vereint strukturierte Förderung mit bürgerschaftlichem Engagement, um sein Ziel zu erreichen.
