07 May 2026, 16:35

Henkel kämpft mit explodierenden Materialkosten – drohen 2026 höhere Preise für Verbraucher?

Grafik zeigt Inflation (blaue Linie) und Phillips-Kurve (rote Linie), die sich überschneiden und ihre Beziehung darstellen.

Henkel kämpft mit explodierenden Materialkosten – drohen 2026 höhere Preise für Verbraucher?

Henkel sieht sich mit steigenden Materialkosten konfrontiert, die in diesem Jahr zusätzliche Ausgaben von 400 bis 500 Millionen Euro verursachen. Das Unternehmen hat die Preise in seinem Industriegeschäft bereits angehoben, zeigt sich aber zurückhaltend, die höheren Kosten 2026 an die Verbraucher weiterzugeben.

Die Materialkosten bei Henkel sind um einen hohen einstelligen Prozentsatz gestiegen, was das Unternehmen zum Handeln zwingt. Als Reaktion wurden Lieferantenverträge neu verhandelt und die Preise im Klebstoffbereich angepasst.

Preiserhöhungen für Verbraucher bleiben jedoch heikel, da viele Haushalte unter finanzieller Belastung leiden. Henkel setzt stattdessen auf gezielte Anpassungen, die mit der Einführung neuer Produktinnovationen verbunden werden. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel schließt Verbraucherpreiserhöhungen für das kommende Jahr nicht aus, falls der Kostendruck anhält.

Die Lage bleibt dynamisch, da sich die Marktbedingungen wöchentlich ändern. Diese Unberechenbarkeit erschwert dem Unternehmen die langfristige Planung.

Henkels Strategie umfasst selektive Preisanpassungen, insbesondere bei der Markteinführung von Innovationen. Sollten die Materialkosten weiterhin hoch bleiben, dürften 2026 auch Preiserhöhungen für Verbraucher folgen. Derzeit balanciert das Unternehmen zwischen Kostenkontrolle und Marktbedarf.

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