Grenzüberschreitende Razzia stoppt extrem überladenen Holztransporter mit 63 Tonnen Fracht
Ljiljana HeinGrenzüberschreitende Razzia stoppt extrem überladenen Holztransporter mit 63 Tonnen Fracht
Gemeinsame Razzia deutscher und belgischer Polizei stoppt schwer überladenen Holztransporter
Bei einer gemeinsamen Aktion deutscher und belgischer Polizeibeamter wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs ein extrem überladener Holztransporter angehalten. Das Fahrzeug wurde in der Nähe von Hellenthal in der Eifel kontrolliert, wobei zahlreiche Verstöße gegen Transport- und Umweltschutzbestimmungen aufgedeckt wurden. Behörden beider Länder arbeiteten Hand in Hand, um die Verkehrssicherheit und die Einhaltung von Emissionsvorschriften durchzusetzen.
Gegen 5:20 Uhr stoppten Beamte der Kreispolizeibehörde Euskirchen auf der Bundesstraße 258 einen in Belgien zugelassenen Lkw. Der 36-jährige Fahrer transportierte Holz, doch bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug 63,7 Tonnen wog – und damit die Grenze der abgelaufenen Sondergenehmigung von 40 Tonnen deutlich überschritt.
Der Verkehrsdienst der Zentralen Polizeidirektion in Wittlich hatte im Rahmen der Operation den Schwerlastverkehr in Rheinland-Pfalz besonders im Blick. Gleichzeitig koordinierte die Polizeizone Eifel parallel dazu Kontrollen auf belgischem Gebiet. Bei weiteren Untersuchungen wurde zudem manipuliert: Das Abgassystem des Lkw stieß ungefilterte Schadstoffe aus und überschritt die gesetzlichen Lärmgrenzwerte um das Doppelte.
Wegen der Verstöße wurde der Fahrer angewiesen, die Holzladung umgehend abzuladen. Das Fahrzeug wurde anschließend beschlagnahmt und einer umfassenden technischen Überprüfung unterzogen. Gegen den Fahrer wurden Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 2.200 Euro inklusive Verfahrenskosten verhängt.
Die Aktion unterstreicht die Wirksamkeit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen deutschen und belgischen Verkehrsüberwachungsbehörden. Durch gezielte Kontrollen von Schwerlastfahrzeugen sollen die Risiken durch überladene Transporter und illegale Emissionen eingedämmt werden. Der Fahrer muss nun mit Konsequenzen rechnen, während der Lkw bis zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben weiter überprüft wird.






