22 March 2026, 18:23

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskräfte

Balkendiagramm, das die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle nach Großereignis oder Exposition von 2017 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Grenzüberschreitende Katastrophenübung in Gangelt testet internationale Rettungskräfte

Großangelegte internationale Notfallübung in Gangelt im Kreis Heinsberg

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Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine große internationale Katastrophenschutzübung statt. Rettungskräfte aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien simulierten gemeinsam einen großflächigen Notfall. Im Mittelpunkt stand die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bewältigung einer komplexen Krise mit gefährlichen Stoffen und einer hohen Zahl von Verletzten.

Das Szenario sah einen schweren Unfall auf der Kreisstraße 13, der Ortsumgehung von Gangelt, vor, die für die Übung zeitweise gesperrt wurde. Ein Gefahrguttransporter, ein Reisebus und mehrere Pkw kollidierten in der Simulation, wobei ein giftiger, ätzender Stoff freigesetzt wurde. Dutzende Verletzte wurden nachgestellt, darunter Eingeklemmte in den Wracks, die dringend gerettet und medizinisch versorgt werden mussten.

Mehr als 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio nahmen teil, darunter zwölf internationale Rettungseinheiten. Die Teams übernahmen Aufgaben wie die Suche und Rettung in urbanem Gelände, die medizinische Versorgung, Logistik und Koordination. Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung waren damit beauftragt, den Austritt des gefährlichen Stoffs einzudämmen.

Auch Drohnen kamen zum Einsatz, um die Unfallstelle aus der Luft zu erkunden. Die Übung simulierte zudem einen Großbrand mit eingestürzten Bauwerken, was die Komplexität der Lage erhöhte. Die Organisatoren bestätigten im Anschluss, dass die Übung reibungslos verlaufen sei und die Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher nationaler Gesetze und Notfallsysteme effektiv funktioniert habe.

Die Übung endete erfolgreich; die Kreisstraße 13 wurde am späten Samstagabend wieder freigegeben. Die beteiligten Einsatzkräfte zeigten eine starke grenzüberschreitende Koordination und meisterten das anspruchsvolle Szenario mit gefährlichen Stoffen und zahlreichen Verletzten. Die Übung unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Trainings für künftige reale Einsatzlagen.

Quelle