10 May 2026, 16:19

Goldpreis knackt erstmals die 4.000-Dollar-Marke – was treibt den Rekordanstieg an?

Graph, der den steigenden Goldinvestment im Vergleich zu einem anderen Investment über die Zeit zeigt, mit Text oben auf einem weißen Hintergrund.

Goldpreis knackt erstmals die 4.000-Dollar-Marke – was treibt den Rekordanstieg an?

Goldpreis übersteigt erstmals 4.000 US-Dollar pro Feinunze

Der Goldpreis hat erstmals in der Geschichte die Marke von 4.000 US-Dollar pro Feinunze überschritten. Seit Januar ist der Wert des Edelmetalls um 53 Prozent gestiegen – angetrieben von wirtschaftlicher Unsicherheit und globalen Spannungen. Immer mehr Anleger setzen in unruhigen Zeiten auf Gold als verlässlichen Wertspeicher.

Der starke Anstieg unterstreicht den Ruf von Gold als „Krisenwährung“. Viele Käufer betrachten es als sichere Anlage, wenn andere Investitionen riskant erscheinen. Aktuelle politische Entwicklungen in Frankreich und Japan haben die Nachfrage zusätzlich befeuert und die Preise weiter in die Höhe getrieben.

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Der Ökonom Martin Lück sieht in der wirtschaftlichen Lage der USA einen zentralen Faktor. Hohe Staatsverschuldung, ein schwächerer Dollar und die Erwartung sinkender Zinsen haben die Attraktivität von Gold gesteigert. Auch die Wirtschaftspolitik des früheren Präsidenten Donald Trump hat das Anlegerverhalten geprägt.

Zwar könnte ein möglicher Waffenstillstand in Gaza oder der Ukraine einen Teil des Drucks mindern, doch bleiben die grundsätzlichen Unsicherheiten bestehen. Geopolitische Spannungen und finanzielle Instabilität lenken Investoren weiterhin in Richtung Gold statt in riskantere Anlagen.

Der Rekordpreis für Gold verdeutlicht seine anhaltende Rolle als Absicherung gegen Krisen. Solange wirtschaftliche und politische Risiken drohen, wird die Nachfrage nach dem Edelmetall voraussichtlich hoch bleiben. Analysten gehen davon aus, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt – es sei denn, die Rahmenbedingungen bessern sich spürbar.

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