17 March 2026, 14:22

Gedenkfeier für im Dienst getötete Straßenarbeiter an der A31-Kapelle

Gruppe uniformierter Männer, die einen Sarg tragen, der mit einer amerikanischen Flagge bedeckt ist, bei einer Beerdigungszeremonie.

Gedenkfeier für im Dienst getötete Straßenarbeiter an der A31-Kapelle

An der Autobahnkapelle an der A31 bei Gescher fand eine feierliche Gedenkveranstaltung statt, um der im Dienst verstorbenen Straßenarbeiter zu gedenken. Rund 250 Angehörige, Freunde und Kollegen nahmen an der jährlichen Trauerfeier teil. Die Zeremonie erinnerte an die täglichen Gefahren, denen die Männer und Frauen ausgesetzt sind, die Deutschlands Straßen instand halten.

Allein im vergangenen Jahr gab es in Westfalen und am Rhein etwa 45 Unfälle mit Straßenarbeitern auf Autobahnen. Jeder Vorfall ging auf Fremdverschulden zurück – meist durch Rasen oder rücksichtsloses Fahren. Während im Münsterland keine Verletzungen unter den Arbeitern zu verzeichnen waren, blieb es anderswo bei Sachschäden nicht.

Im September des vergangenen Jahres kam ein Straßenarbeiter ums Leben, als er auf der A2 bei Gütersloh Schutzplanken montierte. Zehn weitere erlitten bei ähnlichen Vorfällen in der Region Verletzungen. Diese Tragödien haben zu Forderungen nach besseren Sicherheitsvorkehrungen geführt.

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Elfriede Sauerwein-Braksiek, eine Sicherheitsaktivistin, appellierte an Autofahrer, in Baustellenbereichen besonders achtsam zu sein. Ihr Aufruf fällt mit der Einführung neuer digitaler Warnsysteme zusammen, die Kraftfahrer und Buslenker alarmieren, sobald sie die zulässige Geschwindigkeit in Arbeitszonen überschreiten.

Die Kapelle an der A31 dient seit langem als Mahnmal für die gefallenen Straßenarbeiter. Jährlich versammeln sich hier Familien und Kollegen, um ihrer zu gedenken. Die diesjährige Feier unterstrich erneut die Notwendigkeit, auf den Straßen wachsam zu bleiben.

Die Gedenkveranstaltung in der A31-Kapelle brachte Hunderte zusammen, um der verlorenen Leben zu gedachten. Da es weiterhin zu Unfällen kommt, setzen sich die Behörden für strengere Kontrollen und verbesserte Technologien ein. Das Ziel bleibt unverändert: diejenigen zu schützen, die die Straßen für alle sicher halten.

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