04 April 2026, 22:21

Evonik kämpft mit Finanzkrise – Aktie bleibt unter Druck trotz leichter Erholung

Ein Computerbildschirm mit einem bunten Börsenchart und Text.

Evonik kämpft mit Finanzkrise – Aktie bleibt unter Druck trotz leichter Erholung

Evonik Industries bleibt in schweren finanziellen Fahrwassern – Aktienkurs erholt sich kaum

Der Chemiekonzern Evonik Industries steht weiterhin vor großen finanziellen Herausforderungen, während sich der Aktienkurs nur zögerlich erholt. Das Unternehmen räumte ein, dass die wirtschaftliche Erholung schwächelt und Kunden in nahezu allen Branchen ihre Ausgaben zurückfahren. Verschärft wird die Lage durch jüngste Herabstufungen und Kurszielsenkungen führender Banken, die zusätzlichen Druck aufbauen.

Die Probleme spitzten sich nach enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal 2025 weiter zu. Die Ergebnisse bestätigten eine zuvor bereits nach unten korrigierte Prognose und nährten Sorgen um die finanzielle Stabilität des Konzerns. Ein zentrales Problem stellt das Geschäfte mit Methionin dar, das unter massivem Preisdruck leidet und schrumpfende Margen verzeichnet.

Zunehmend skeptisch zeigen sich Analysten gegenüber Evoniks Effizienzprogramm Evonik Tailor Made. Viele zweifeln daran, dass die Maßnahmen ausreichen werden, um das Unternehmen zu stabilisieren. Goldman Sachs verwies auf tiefe strukturelle Probleme in der gesamten Chemieindustrie und stufte die Aktie daraufhin auf "Verkaufen" (Sell) herab. Auch Jefferies senkte die Bewertung auf "Underperform", während die Citigroup ihr Kursziel reduzierte.

Der Aktienkurs erreichte am 14. Oktober 2025 mit 14,17 Euro einen Tiefstand, wobei der Relative-Stärke-Index (RSI) auf nur noch 15,8 Punkte sank – ein klares Zeichen für extreme Überverkäufe. Bis zum 4. April 2026 erholte sich der Kurs jedoch leicht auf etwa 16,57 Euro.

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Evonik steht nun vor einem schwierigen Weg, während Analysten und Investoren die Fähigkeit des Konzerns zur Erholung infrage stellen. In den kommenden Monaten werden die Effizienzmaßnahmen des Unternehmens sowie die Marktbedingungen genau beobachtet. Vorerst bleibt die Aktie unter scharfer Beobachtung durch Finanzinstitute und Aktionäre.

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