Essener Sportvereine erhalten 105.000 Euro für Modernisierungsprojekte
Ljiljana HeinEssener Sportvereine erhalten 105.000 Euro für Modernisierungsprojekte
Sechs Essener Sportvereine erhalten zusätzliche Fördergelder für die Modernisierung ihrer Anlagen, nachdem der Ausschuss für Sport- und Freizeitstätten der Stadt am 17. März 2026 die Bewilligung der Zuschüsse beschlossen hat. Die Projekte – von der Sanierung von Tennisplätzen bis zur Erneuerung der Elektroinstallationen – werden sich insgesamt knapp 105.000 Euro an städtischer Unterstützung teilen. Keines der geförderten Vorhaben erfüllt die Kriterien für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022".
Den höchsten Zuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro erhielt der ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Der Tennisclub Burgaltendorf e.V. sicherte sich mit 16.868,34 Euro die zweitgrößte Summe, um zwei seiner Tennisplätze grundlegend zu sanieren. Derweil wird SuS Haarzopf 1924 e.V. mit 5.550,31 Euro die Fassade seines Vereinsheims renovieren.
Die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. erhält 9.871,48 Euro für den Austausch eines veralteten Entwässerungssystems auf ihrem Gelände. Der Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie der Universität Duisburg-Essen e.V. wurde mit 6.356,10 Euro bedacht, um sein Gebäude mit energieeffizienter LED-Beleuchtung auszustatten. Der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. modernisiert mit einem kleineren Zuschuss von 2.391,37 Euro seine Stromverteilung.
Jeder Verein trägt 60 Prozent der Kosten selbst, da die städtischen Zuschüsse lediglich die übliche 40-prozentige Förderung decken. Zuletzt hatte der Ausschuss im September 2025 Bauvorhaben in vereinseigenen Anlagen geprüft.
Die sechs Projekte werden mit den bewilligten Mitteln umgesetzt, doch öffentliche Unterlagen geben keine Auskunft darüber, wie sich die diesjährigen Zuschüsse im Vergleich zur Sportförderung der vergangenen fünf Jahre in Essen verhalten. Aus den städtischen Berichten gehen keine individuellen Vereinszuweisungen hervor, sodass der größere Kontext der diesjährigen Vergabe unklar bleibt.






