21 March 2026, 22:18

Erstes Gemeinschafts-Iftar in Wesel bringt 100 Gäste aus verschiedenen Kulturen zusammen

Eine Gruppe von Menschen hält Teller mit Essen, eine Schüssel und einen Löffel, mit Text oben: "Uwxyz - Alle hatten eine große Scheibe und gingen ins Bett."

Erstes Gemeinschafts-Iftar in Wesel bringt 100 Gäste aus verschiedenen Kulturen zusammen

Wesel veranstaltete erstmals ein gemeinschaftliches Iftar – rund 100 Gäste aus verschiedenen Kulturen kamen zusammen

In Wesel fand kürzlich das erste städtische Gemeinschafts-Iftar statt, zu dem etwa 100 Gäste unterschiedlicher Herkunft zusammenkamen. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt während des Ramadan stärken. Organisiert wurde sie von islamischen Kulturvereinen, örtlichen Kirchen und der Stadtverwaltung.

Der Ramadan besitzt für Muslime eine tiefe religiöse Bedeutung, wobei das Fasten zu den fünf Säulen des Islam zählt. Nach dem Abendgebet versammelten sich die Teilnehmer, um gemeinsam das Fasten zu brechen und ein vielfältiges Büfett zu teilen.

Das Iftar entstand in Zusammenarbeit zwischen islamischen Verbänden, katholischen und evangelischen Gemeinden sowie dem Stadtrat von Wesel. Bürgermeister Rainer Benien betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Veranstaltung für den Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis. Auch Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, hob die Symbolkraft des gemeinsamen Essens hervor.

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Ähnliche interreligiöse Iftar-Feiern gab es bereits in anderen deutschen Städten. Bis 2026 sind Veranstaltungen in Dortmund und Gelsenkirchen dokumentiert – letztere findet im März 2025 in der DITIB Mescid-i Aksa Camii Hassel statt. Die Organisatoren in Wesel dankten allen Teilnehmern sowie der Integrationsbeauftragten der Stadt für ihr Engagement.

Das Iftar in Wesel war eine Premiere für die Stadt und zog Vertreter aus religiösen, politischen und zivilgesellschaftlichen Gruppen an. Solche Begegnungen gewinnen in ganz Deutschland an Bedeutung und spiegeln die Bemühungen wider, den Austausch zwischen den Glaubensgemeinschaften zu fördern. Die Veranstaltung endete mit einem Dank an alle, die sie ermöglicht hatten.

Quelle