09 May 2026, 14:24

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder steht vor neuer Zwangspause

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fuballfeld mit einem Ball und einem Torpfosten, umgeben von Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen.

Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Simon Scherder steht vor neuer Zwangspause

Preußen Münsters Abwehrspieler Simon Scherder hat sich den dritten Kreuzbandriss zugezogen – diesmal im linken Knie. Der 32-Jährige steht nun vor einer weiteren langen Zwangspause, ein neuer Rückschlag in einer Karriere, die von schweren Verletzungen geprägt ist. Vereinsvertreter bezeichneten die Nachricht als „verheerend“ – sowohl für den Spieler als auch für das Team.

Scherders erster Kreuzbandriss ereignete sich im Juni 2015 und hielt ihn fast zwei Jahre lang vom Spielbetrieb fern. Nach einer langen Reha kehrte er im April 2017 auf den Platz zurück, doch später in seiner Laufbahn folgte ein zweiter Riss. Trotz dieser Herausforderungen kämpfte er sich in dieser Saison zurück in die Stammelf.

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Die jüngste Verletzung kommt als weiterer Dämpfer: Scherder wird „die kommenden Monate“ ausfallen. In seiner Zeit bei Preußen Münster absolvierte er 316 Pflichtspiele und etablierte sich als Schlüsselfigur im Team. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2026, sodass seine Zukunft weiterhin beim Verein liegt.

Sportdirektor Ole Kittner nannte die Situation einen „extrem schmerzhaften und bitteren Moment“ für alle Beteiligten. Gleichzeitig betonte er Scherders Entschlossenheit: Der Verteidiger finde „auf jeden Rückschlag die richtige Antwort“. Nun steht der Verein vor der Aufgabe, seine Abwesenheit zu kompensieren und ihn erneut auf dem Weg zurück zu unterstützen.

Mit dem dritten Kreuzbandriss steht Scherder eine weitere Reha-Phase bevor. Die Mannschaft muss sich ohne einen ihrer erfahrensten Akteure neu aufstellen. Wann er zurückkehrt, bleibt ungewiss – sein Vertrag jedoch sichert ihm die Zukunft bei Preußen Münster über diese aktuelle Bewährungsprobe hinaus.

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