Dormagen verwandelt Industriebrache in nachhaltiges Gewerbezentrum mit DGNB-Gold-Standard
Ljiljana HeinDormagen verwandelt Industriebrache in nachhaltiges Gewerbezentrum mit DGNB-Gold-Standard
Aus einem ehemaligen Industriegelände in Dormagen entsteht ein nachhaltiges Gewerbezentrum
Das fast vier Hektar große Areal am Zinkhüttenweg, einst eine Gasspeicheranlage, wurde nach monatelangen Sanierungsarbeiten umgestaltet. Die stark belastete Fläche übernahm die Hagedorn Group im Herbst 2024, um sie für eine neue Nutzung vorzubereiten.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Umnutzung kontaminierter Industriebrachen in Nordrhein-Westfalen. Zwar gibt es nur begrenzte regionale Daten zu solchen Konversionen, doch Einzelinitiativen wie diese kommen voran. Die Sanierung des Dormagener Geländes ist nun weitgehend abgeschlossen und ebnet den Weg für den Baubeginn.
Geplant sind Gewerbehallen mit Größen zwischen 5.000 und 20.000 Quadratmetern, die nach den Kriterien des Gold-Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert werden sollen. Die Vermarktung der Flächen hat bereits begonnen; interessierte Unternehmen können sich an Rainer Bertelsmeier wenden, den Leiter des Gewerbeflächenmanagements bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft SWD Dormagen.
Am 11. November besuchte Bürgermeister Erik Lierenfeld die Baustelle, um sich über den Fortschritt zu informieren. Das Vorhaben ist eine gemeinsame Initiative der SWD und der GDD Development GmbH, während die Hagedorn Group für die Umsetzung verantwortlich zeichnet. Mit Unterzeichnung eines Mietvertrags soll der Bau der Hallen etwa ein Jahr in Anspruch nehmen.
Das Projekt bringt nicht nur moderne Gewerbeflächen nach Dormagen, sondern leistet auch einen Beitrag zur Altlastensanierung. Die fertigen Gebäude werden Unternehmen nachhaltige, zertifizierte Räumlichkeiten bieten. Die Entwickler wollen damit Maßstäbe für die ökologische Nachnutzung von Industriebrachen in der Region setzen.






