Dokumentarfilm über Hanau-Anschlag zeigt den Kampf der Angehörigen gegen Rassismus
Albin ReisingDokumentarfilm über Hanau-Anschlag zeigt den Kampf der Angehörigen gegen Rassismus
Bewegender Dokumentarfilm über die Folgen des rassistischen Anschlags von Hanau wird diesen Monat in Duisburg gezeigt
Dieser Monat bringt in Duisburg die Aufführung eines eindringlichen Dokumentarfilms über die Nachwirkungen des rassistischen Anschlags von Hanau. "Das deutsche Volk" begleitet über vier Jahre hinweg die Angehörigen der Opfer, hält ihren Schmerz, ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihren anhaltenden Einsatz gegen Rassismus fest. Der Film ist Teil einer größeren Kampagne im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 16. bis 29. März 2026 stattfinden.
Die Vorführung findet am 24. März 2026 um 17:30 Uhr im Duisburger Filmforum statt. Unter der Regie von Marcin Wierzchowski steht der Dokumentarfilm im Zeichen der Hinterbliebenen des rechtsextremen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Ihre Geschichten zeigen die langfristigen Folgen von Rassismus und ihren unermüdlichen Willen, ihm entgegenzutreten.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 umfassen bundesweit über 3.600 Veranstaltungen – von Filmvorführungen über Diskussionen bis hin zu Lesungen. Höhepunkt bildet der Internationale Tag gegen Rassismus der Vereinten Nationen am 21. März. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" wollen die Veranstalter Empathie und gesellschaftliche Verantwortung stärken.
Die Duisburger Veranstaltung ist eine von vielen, die den Dialog und das Engagement gegen Diskriminierung fördern sollen. Indem der Film die Erfahrungen der Hanauer Opfer teilt, unterstreicht er die Notwendigkeit, Rassismus weiterhin entschlossen zu begegnen. Die Zuschauer:innen erhalten die Möglichkeit, über die Themen des Films zu reflektieren und sich an weiteren Initiativen für Veränderung zu beteiligen.






