13 March 2026, 18:24

Bundeswehr startet Großübung mit THW auf ehemaligem NATO-Gelände in Mönchengladbach

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet Großübung mit THW auf ehemaligem NATO-Gelände in Mönchengladbach

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Dieser Freitag markiert den Beginn einer groß angelegten Militärübung in Mönchengladbach. Die Bundeswehr führt gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) eine Erprobung der operativen Kommunikation unter Verteidigungsbedingungen durch. Die Manöver finden auf dem Gelände des ehemaligen Hauptquartiers Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen statt – einem weitläufigen Areal, das der Fläche von 660 Fußballfeldern entspricht.

Die verlassene NATO-Liegenschaft, die 1954 als Hauptquartier der britischen Streitkräfte eröffnet wurde, dient seit Langem als Übungsgelände. Seit 2013 nutzen Spezialeinheiten der Polizei, Katastrophenschutzteams und Militärangehörige die Anlage für Trainingszwecke. Eine bemerkenswerte Übung unter der Leitung des Landeskommandos NRW der Bundeswehr im März 2026 umfasste 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen.

Auch die aktuelle Übung ist ähnlich dimensioniert: Rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen sind im Einsatz. Bereits im August 2025 hatte das THW hier Teile einer landesweiten Übung durchgeführt, bei der die Kommunikation in nationalen und Bündnisverteidigungs-Szenarien im Mittelpunkt stand. Anwohner in der Umgebung müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden versichern, dass lediglich Platzpatronen verschossen werden und keine Gefahr für die Öffentlichkeit besteht.

Der Standort blickt auf eine lange Tradition als Militärübungsplatz zurück, darunter der Internationale Militärwettkampf Mönchengladbach, der hier über 40 Jahre lang ausgetragen wurde.

Die einwöchige Übung dient der Bewertung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einheiten und Behörden. Das ehemalige JHQ Rheindahlen bleibt ein zentraler Ort zur Überprüfung der Verteidigungsbereitschaft. Die Behörden betonen, dass alle Aktivitäten unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

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