Bielefelder entgeht knapp einem perfiden Anlagebetrug mit Lockangebot
Albin ReisingBielefelder entgeht knapp einem perfiden Anlagebetrug mit Lockangebot
Ein Bielefelder Bürger erhielt kürzlich einen verdächtigen Anruf von einem angeblichen Vermögensverwalter. Der Anrufer bot ein einjähriges Festgeldkonto mit einer garantierten Rendite von 5,4 Prozent an. Auf den ersten Blick wirkte das Angebot überzeugend.
Zunächst glaubte der Bürger dem Vorschlag und gab persönliche Daten an die vermeintliche Finanzinstitution weiter. Später bestätigte sein Anwalt, dass es sich um einen versuchten Anlagebetrug handelte. Die Betrüger gehen typischerweise so vor, dass sie zunächst Vertrauen aufbauen, um ihre Opfer dann zur Überweisung hoher Geldbeträge zu bewegen.
Die Polizei warnt davor, dass unaufgeforderte Anrufe von Anlageberatern sofort Misstrauen wecken sollten. Sie rät, die Seriosität des Anbieters zu prüfen, indem man online nach Warnungen oder Beschwerden sucht. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) führt auf ihrer Website unseriöse Unternehmen auf.
Bei solchen Betrugsmaschen fließt das Geld nicht in Investitionen, sondern wird direkt in die kriminellen Netzwerke umgeleitet. Die Behörden appellieren an die Bürger, Angebote gründlich zu überprüfen, bevor sie persönliche Daten preisgeben oder Geld überweisen. Versprechungen hoher Renditen sollten stets mit Skepsis betrachtet werden. Verdächtige Vorfälle können bei der BaFin oder der örtlichen Polizei gemeldet werden.
