22 March 2026, 20:33

Bergisch Gladbach hisst Anti-Rassismus-Flagge am Rathaus als klares Statement

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Fahne tragen, geht eine Straße entlang, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bergisch Gladbach hisst Anti-Rassismus-Flagge am Rathaus als klares Statement

Bergisch Gladbach bezieht öffentlich Position gegen Rassismus – mit einer neuen Flagge am Rathaus

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Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt: Am Rathaus weht seit Kurzem ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus!". Die Flagge wurde im vergangenen Monat offiziell an die Stadtverwaltung übergeben und stammt von einer lokalen Demokratieinitiative.

Entwickelt wurde das Banner vom Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach, der erst im Mai 2024 gegründet wurde. Die Gestalterin Julia Bannenberg entwarf das Konzept, während der Verein die Umsetzung koordinierte. Bei der Übergabezeremonie nahmen die stellvertretenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Brigitta Opiela, Anna Maria Scheerer und Josef Willnecker die Flagge stellvertretend für die Stadt entgegen.

Das Banner ist nun gut sichtbar am Rathaus aufgehängt und steht symbolisch für das Engagement der Kommune. Bürgerinnen und Bürger können sich eine eigene Version sichern – gegen eine Spende an den Verein. Interessierte wenden sich am besten über die Website www.gl-devi.de oder die Social-Media-Kanäle unter dem Nutzer @gl.de.vi auf Instagram, Facebook und TikTok an die Initiative.

Ähnliche Antirassismus-Aktionen gibt es bundesweit – allein rund 20.000 Flaggen wurden in Deutschland bereits gezeigt. Wie viele weitere Städte in Nordrhein-Westfalen seit Anfang 2024 vergleichbare Projekte umgesetzt haben, ist jedoch nicht dokumentiert.

Mit der Aufhängung der Flagge unterstreicht Bergisch Gladbach offiziell seinen Einsatz für eine offene Gesellschaft. Der Verein wirbt weiterhin um öffentliche Unterstützung und stellt die Banner gegen Spenden zur Verfügung. Die Aktion reiht sich in übergeordnete Bestrebungen ein, Rassismus entgegenzutreten – ihr konkreter Einfluss in NRW bleibt aber über diesen Einzelfall hinaus unklar.

Quelle