Bergisch Gladbach feiert Vielfalt bei fünfter Einbürgerungsfeier mit 25 Nationen
Andrew GudeBergisch Gladbach feiert Vielfalt bei fünfter Einbürgerungsfeier mit 25 Nationen
Bergisch Gladbach feiert fünfte Einbürgerungsfeier mit Bewohnern aus 25 Ländern
Am 20. März 2026 beging Bergisch Gladbach seine fünfte Einbürgerungsfeier und hieß dabei Bewohner aus rund 25 verschiedenen Ländern willkommen. Die von Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa moderierte Veranstaltung unterstrich zugleich die anhaltenden Bemühungen der Stadt, die Integration durch Gemeinschaftsprojekte und öffentliche Diskussionsformate zu stärken.
Den Abend eröffnete Brigitta Opiela mit herzlichen Worten und stellte das Team der Gläbbicher Eine-Weltler vor. Die Gäste beteiligten sich an einem Quiz zu lokalen Themen – von Erasmus-Schulen über den Platz der Migrantinnen und Migranten bis hin zum Holocaust-Mahnmal der Stadt. Für Auflockerung sorgten auch spielerische Fragen wie "Warum kann ein Bagger nicht schwimmen?"
Im Mittelpunkt der Feier stand die strukturierte Integrationsarbeit Bergisch Gladbachs. Dazu zählt der neu benannte Ausschuss für Chancengleichheit und Integration (ehemals Integrationsrat) sowie ein Budget von 50.000 Euro für 2026, das stadtteilbezogene Familieninitiativen fördert. Die Mittel fließen in Gesprächsrunden, Elternkurse und Nachbarschaftstreffen, die Geflüchteten den Ankommen erleichtern sollen.
Über die Feier hinaus dokumentiert die Stadt ihre Migrationsgeschichte. Eine Podiumsdiskussion am 25. März 2026 brachte sechs langjährige Bewohner zusammen, die von ihren Erfahrungen seit dem Zweiten Weltkrieg berichteten. Lokale Einrichtungen wie Caritas und die Volkshochschule (VHS) begleiten zudem Projekte, die Neuankömmlingen das Ankommen und die Teilhabe am Gemeinschaftsleben erleichtern.
Ein Beitrag von Terre des Hommes knüpfte an die Internationalen Wochen gegen Rassismus an, während die Gespräche auch übergeordnete Themen wie Fluchtbewegungen, Integrationsherausforderungen und Rassismus in Deutschland aufgriffen.
Die Veranstaltung bekräftigte Bergisch Gladbachs Engagement für ein inklusives Miteinander – durch formale Anerkennung ebenso wie durch bürgerschaftliches Engagement. Mit kontinuierlicher Förderung, öffentlichen Debatten und kooperativen Projekten baut die Stadt weiter Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Quiz und Vorträge luden zudem dazu ein, sich mit lokaler Geschichte und globalen Fragen auseinanderzusetzen.






