BASF revolutioniert Kunststoffe mit neuem Lichtstabilisator für extreme Wetterbeständigkeit
Andrew GudeBASF revolutioniert Kunststoffe mit neuem Lichtstabilisator für extreme Wetterbeständigkeit
BASF stellt Tinuvin NOR 600 vor – einen neuen Lichtstabilisator für witterungsbeständigere Kunststoffe
BASF hat mit Tinuvin NOR 600 einen neuen Lichtstabilisator auf den Markt gebracht, der Kunststoffe widerstandsfähiger gegen Sonneneinstrahlung und Witterungseinflüsse machen soll. Das Additiv wurde auf der K 2025, der internationalen Kunststoffmesse in Düsseldorf, im Rahmen der Valera-Plattform des Unternehmens präsentiert, die nachhaltige und effiziente Kunststofflösungen fördert.
Der neue Stabilisator gehört zur NOR-HALS-Familie und liegt in staubfreier Granulatform vor. Dadurch lässt er sich in der Produktion einfacher handhaben und senkt die Verarbeitungskosten. Zudem hat BASF die Rezeptur optimiert, sodass das Additiv noch besser mit bestehenden Lichtstabilisatoren zusammenwirkt.
Tinuvin NOR 600 richtet sich vor allem an Anwendungen im Außenbereich, etwa Dachfolien, Kunstrasen oder Planen. Durch die verbesserte Wetterbeständigkeit trägt das Additiv dazu bei, die Lebensdauer dieser Materialien zu verlängern. Die Valera-Plattform, unter der der Stabilisator eingeführt wird, setzt sich für weniger Abfall und eine höhere Recyclingfähigkeit in der Kunststoffherstellung ein.
Jörg Bentlage, bei BASF verantwortlich für Kunststoffadditive, bezeichnete das Produkt als „neuen Maßstab in der Lichtstabilisierung“. Das Unternehmen betonte dessen Potenzial, die Haltbarkeit von Kunststoffen in anspruchsvollen Außenbereichen deutlich zu verbessern.
Die Markteinführung von Tinuvin NOR 600 unterstreicht das Engagement von BASF für langlebigere und nachhaltigere Kunststofflösungen. Durch die optimierte Verarbeitung und die Kompatibilität mit anderen Stabilisatoren soll das Additiv sowohl Herstellern als auch Endverbrauchern zugutekommen. Wie sich der neue Stabilisator in Outdoor-Produkten bewährt, wird die Branche genau verfolgen, während die Technologie schrittweise eingeführt wird.






