26 June 2026, 12:17

Bahnsicherheit nach tödlichem Unfall: Dortmunds Polizei warnt Schüler mit eindringlicher Aktion

BPOL NRW: Präventionsveranstaltung der Bundespolizei: Schüler hängen selbstgemachte Plakate auf.

Bahnsicherheit nach tödlichem Unfall: Dortmunds Polizei warnt Schüler mit eindringlicher Aktion

Bundespolizeidirektion Dortmund veranstaltet Aktionstag zur Bahnsicherheit

Am 17. Juni organisierte die Bundespolizeidirektion Dortmund eine Veranstaltung zur Bahnsicherheit in der Nähe der Margot-Röttger-Rath-Straße am Bahnhof Schwerte. Ziel der Kampagne war es, über die Gefahren auf und rund um Gleisanlagen aufzuklären.

Anlass war ein tödlicher Unfall im Juli 2024, bei dem ein Schüler der Gesamtschule Fröndenberg ums Leben kam, nachdem er auf einen Güterwagen geklettert war und eine unter Strom stehende Oberleitung berührt hatte. Die Behörden wollten durch Aufklärung weitere Tragödien verhindern.

An der Aktion nahmen Schüler der Fröndenberger Schule mit ihren Lehrkräften und der Schulleitung teil. Sie präsentierten 44 Plakate, die auf die Risiken in Bahnanlagen hinwiesen. Vertreten waren zudem das Ordnungsamt, die Landespolizei, die Feuerwehr, die Deutsche Bahn, die Bundespolizei sowie die Stadt Schwerte.

Beamte warnten vor tödlichen Gefahren, die über fahrende Züge hinausgehen: Betriebsanlagen wie unter Strom stehende Oberleitungen und Masten bergen erhebliche Risiken. Moderne Züge sind oft leise und kaum rechtzeitig hörbar; zudem können sie Hindernissen nicht ausweichen. Die Bundespolizei betonte zudem die Gefahr des Sogs vorbeifahrender Züge. Reisende wurden daran erinnert, die markierte Sicherheitslinie erst nach dem vollständigen Halt eines Zuges zu überqueren.

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Medien berichteten über die vielbeachtete Kampagne. Als Dankeschön lud die Stadt Schwerte die beteiligten Schüler zu einem Eis ein.

Die Präventionsveranstaltung thematisierte zentrale Aspekte der Bahnsicherheit. Sie klärte Schüler und Öffentlichkeit über die tödlichen Folgen von Regelverstößen und unbefugtem Betreten der Gleise auf. Durch direkte Ansprache und klare Warnungen sollte die Kampagne weitere Unfälle verhindern.

Quelle