Arminia Bielefelds Präsident Rainer Schütte tritt überraschend zurück
Marit CichoriusPräsident Schütte tritt bei Arminia Bielefeld vorzeitig zurück - Arminia Bielefelds Präsident Rainer Schütte tritt überraschend zurück
Arminia Bielefelds Präsident Rainer Schütte hat seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt gegeben, der Ende November in Kraft treten wird. Der 69-Jährige nannte die hohen Belastungen der vergangenen Jahre als Grund für seine Entscheidung. Sein Abschied folgt auf eine turbulente Phase für den Verein, die sowohl von Rückschlägen als auch von bemerkenswerten Erfolgen geprägt war.
Schüttes Entschluss fiel nach langen Gesprächen und reiflicher Überlegung. Noch vor einem Jahr war er trotz erheblicher Unsicherheiten als Präsident wiedergewählt worden. Unter seiner Führung erlebte Arminia Bielefeld einen doppelten Abstieg, erreichte aber auch das DFB-Pokal-Finale.
Bevor er sein Amt niederlegt, plant Schütte, Rainer Kobusch als seinen Nachfolger vorzuschlagen. Kobusch ist derzeit Schatzmeister und Vizepräsident des Vereins. Kathrin Dahnke soll anschließend Kobuschs freigewordene Position übernehmen.
Sowohl Kobusch als auch Dahnke werden sich zunächst dem Nominierungsausschuss vorstellen. Ihre Kandidaturen werden später dem Mitgliederforum sowie der ordentlichen Mitgliederversammlung am 24. November zur Abstimmung vorgelegt.
Schüttes Rücktritt wird Ende November wirksam. Der Verein bereitet sich nun auf den Führungswechsel vor, bei dem Kobusch und Dahnke neue Rollen übernehmen sollen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Mitgliedern auf der anstehenden Mitgliederversammlung.






