Achtjähriger fragt OB Kufen: Warum darf ich nicht wählen?
Ein achtjähriger Junge aus Essen hatte kürzlich ein besonderes Treffen mit dem Oberbürgermeister der Stadt. Nasserdin traf sich am 18. November 2025 mit Thomas Kufen, um zu fragen, warum er bei der letzten Kommunalwahl nicht wählen durfte. Aus dem Gespräch entwickelte sich eine kleine Lektion über Demokratie und bürgerliches Engagement.
Nasserdins Frage zu den Wahlrechten löste eine ausführliche Diskussion aus. Kufen erklärte, dass für die Teilnahme an Kommunalwahlen ein Mindestalter gelte, das Nasserdin noch nicht erreicht habe. Anschließend erläuterte er, wie demokratische Prozesse in Essen funktionieren und warum es für bestimmte bürgerliche Pflichten Altersgrenzen gibt.
Der Oberbürgermeister berichtete auch von seinem eigenen Weg in die Politik. Er schilderte, wie Entscheidungen in der Stadt getroffen werden und wie Bürgerinnen und Bürger nicht nur durch Wahlen, sondern auch durch öffentliche Dialoge und Gemeinschaftsinitiativen mitbestimmen können. Nasserdin hörte zu, als Kufen verschiedene Möglichkeiten aufzeigte, wie Menschen – unabhängig vom Alter – lokale Politik mitgestalten können.
Nach dem Gespräch bedankte sich Kufen bei Nasserdin für seine durchdachten Fragen. Er lobte die Neugier und das Interesse des Jungen, die Abläufe in der Stadt zu verstehen, und bezeichnete dies als ein positives Beispiel für bürgerliches Engagement.
Das Treffen vermittelte Nasserdin ein klareres Bild davon, wie Demokratie in Essen funktioniert. Kufens Erklärungen umfassten Wahlregeln, Entscheidungsprozesse und Beteiligungsmöglichkeiten in der Kommunalpolitik. Der Austausch zeigte zudem, wie sich auch junge Einwohner über das Geschehen in ihrer Stadt informieren und einbringen können.






