10 May 2026, 22:21

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen strittigem Sparkonto

Balkendiagramm, das den Geschlechterunterschied in der Finanzierungsschwerpunktsetzung über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen strittigem Sparkonto

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von einem Sparkonto zurückzuerhalten, dessen Existenz die Bank bestreitet. Der Streitfall landet nun vor dem Landgericht Düsseldorf, wo heute der Prozess beginnt.

Die Frau versuchte erstmals im Mai 2024, ihr Sparkonto aufzulösen. Laut ihren Angaben wurden die Gelder in Höhe von 98.000 Euro blockiert, als die Bank die Existenz des Kontos leugnete. Sie besitzt Kontoauszüge aus 20 Jahren, darunter einen von Februar 2024, doch die Bank beharrt darauf, dass diese Dokumente gefälscht seien.

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Das Konto war ursprünglich 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann eröffnet worden. Trotz der Vorlage jahrzehntelanger Unterlagen verweigert die Bank die Auszahlung des Geldes. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, argumentiert, die Bank habe einen Fehler begangen, und fordert die sofortige Rückgabe der Gelder.

Da keine Einigung in Sicht ist, liegt der Fall nun in den Händen des Gerichts. Die Frau hofft, dass die Richter zu ihren Gunsten entscheiden und die Bank zur Freigabe ihrer Ersparnisse verpflichten.

Der Prozess beginnt heute am Landgericht Düsseldorf. Falls das Urteil zugunsten der Frau ausfällt, muss die Kreissparkasse Düsseldorf die 98.000 Euro rechtlich zurückerstatten. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Bank das Konto anerkennen muss oder ob die Forderungen der Frau abgewiesen werden.

Quelle